UNIVERSITÄTSSTADT SIEGEN

+++ Hinweis: Der nachfolgende Fragen-Antworten-Katalog wird fortlaufend aktualisiert. +++

Sport in der Corona-Krise: Häufig gestellte Fragen/ FAQ (Frequently Asked Questions)

Sind die Hallenbäder geöffnet?

Die Hallenbäder Eiserfeld, Löhrtor und Weidenau sind geöffnet (Stand: 15.September 2020).

Weitere Informationen erhalten Sie hier ...

Bis wann sind die Freibäder geöffnet?

Die beiden Freibäder in Geisweid und Kann-Marienborn sind noch bis zum 2. September 2020 geöffnet.

Sind die Naturfreibäder geöffnet?

Die Badesaison ist beendet. Die Naturfreibäder Eiserfeld und Seelbach sind geschlossen.

Welcher Sportbetrieb ist erlaubt?

Nach der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen in der ab dem 16. September 2020 gültigen Fassung ist jeglicher kontaktfreier Sport- und Trainingsbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen und im öffentlichen Raum erlaubt.

Beim Sport- und Trainingsbetrieb sowie bei Wettkämpfen auf und in öffentlichen oder privaten Sportanlagen sowie im sonstigen öffentlichen Raum sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Dusch- und Waschräumen, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstigen Gemeinschaftsräumen sowie in Warteschlangen) zwischen Personen, die nicht zu den in § 1 Absatz 2 genannten Gruppen gehören, sicherzustellen. Beim Sport in geschlossenen Räumen ist zudem eine gute Durchlüftung sicherzustellen.

Die nicht-kontaktfreie Ausübung des Sport-, Trainings- und Wettbewerbsbetriebs ohne Mindestabstand während der Sportausübung ist nur mit bis zu 30 Personen oder mit zwei Mannschaften einschließlich aller nach Verbandssatzung bzw. Spielordnung zulässigen Spielerinnen und Spielern zulässig, wobei die Rückverfolgbarkeit nach § 2a Absatz 1 CoronaschVO sichergestellt sein muss.

Wettbewerbe sind im Freien auf der Grundlage eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes zulässig. Auch das Betreten der Wettbewerbsanlage durch maximal 300 Zuschauer ist unter Beachtung der Vorkehrungen für Hygiene- und Infektionsschutz zulässig. Für darüberhinausgehende Zuschauerzahlen sind besondere Hygienekonzepte erforderlich, die dem Gesundheitsamt zur Information bzw. Genehmigung vorgelegt werden müssen.

Die Verordnung gilt zunächst bis einschließlich 30. September 2020 (§ 19 CoronaSchVO).

Stehen die städtischen Sport- und Turnhallen wieder zur Verfügung?

Die städtischen Turn-und Sporthallen stehen seit Montag, 18. Mai 2020, wieder für den Sportbetrieb zur Verfügung. Die Vereine entscheiden in eigener Verantwortung, ob der Trainingsbetrieb (mit welcher Sportart) wieder aufgenommen wird. Dabei ist zu beachten, dass Kontaktsportarten in Sporthallen nur mit bis zu maximal 30 Teilnehmern erlaubt ist (§ 1 Absatz 2 CoronaSchVO).

 

Ab wann dürfen Tanzschulen und Fitnessstudios wieder öffnen?

Ab dem 11. Mai 2020. Die Hygiene- und Abstandsregeln müssen nach wie vor eingehalten werden!

Wann kann ich wieder Sportarten mit Körperkontakt ausüben wie beispielsweise Fußball oder Handball?

Die Ausübung von Sportarten mit Körperkontakt ist nach der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen in der ab dem 15. Juli 2020 gültigen Fassung mit bis zu maximal 30 Personen erlaubt.

 

Was muss ich als Verein beachten, um den Sportbetrieb wieder aufzunehmen?

Alle vorgenannten Veränderungen stehen unter dem Vorbehalt, das zwingend die Hygienevorschriften und Verhaltensregeln eingehalten werden. Die Vereine müssen Hygienekonzepte erstellen und sind für die Einhaltung dieser Bestimmungen selbst verantwortlich.

Hier gibt es eine Checkliste des Landessportbundes mit weiteren Informationen: https://www.vibss.de/fileadmin/Vereinsmanagement/Coronavirus/2020-05-07_Wiedereroeffnung-Sportbetrieb_Wegweiser-Vereine.pdf

Haftet der Vereinsvorstand, wenn sich Personen bei Öffnung des Sportbetriebes mit dem Coronavirus infizieren?

Durch die Öffnung des Sportbetriebes ist es nicht ausgeschlossen, dass sich Personen dabei mit dem Coronavirus infizieren. Vorstände stellen sich die Frage, ob sie dann haftbar gemacht werden können.

Die Haftung wegen einer Infektion einer Person mit COVID-19 setzt eine Sorgfaltspflichtverletzung auf Seiten der Verantwortlichen voraus. Insofern hat der Vorstand alle Maßnahmen zu ergreifen, die erforderlich und geeignet sind, eine Verbreitung des Virus und eine Infektion der Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Sportbetrieb des Vereins zu verhindern. Hierzu zählen geeignete Vorkehrungen und Schutzmaßnahmen zur Hygiene, Steuerung des Zutritts und Gewährleistung eines Mindestabstands. Die jeweils zu treffenden Maßnahmen hängen von örtlichen Begebenheiten, sind sportartspezifisch zu treffen und hängen demgemäß von den Umständen des Einzelfalles ab. Vorkehrungen wie Registrierung der Teilnehmer*innen, Hinweise auf Husten- und Niesetikette und kontaktfreie Begrüßungen, regelmäßige Reinigungsintervalle dürften dabei zu den Standardmaßnahmen gehören.

Ein absoluter Schutz wird nicht herstellbar sein. Zudem müsste eine infizierte Person nachweisen, dass die Infektion durch die Teilnahme am Vereinssportbetrieb verursacht und durch das Verhalten des Vorstands (oder anderer Verantwortlicher auf Seiten des Vereins) verschuldet wurde.

Im Übrigen ist die Haftung des Vorstands, der unentgeltlich tätig ist bzw. keine den Ehrenamtsfreibetrag überschreitende Vergütung erhält, im Verhältnis zum Verein und zu den Mitgliedern des Vereins auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt.

Was ist aus datenschutzrechtlicher Sicht bei der Erfassung der Daten von Teilnehmenden am Sport- bzw. Trainingsbetrieb zu beachten?

Nach der Anlage "Hygiene- und Infektionsschutzstandards" zur CoronaSchVO NRW (30.05.2020) gehört die Erfassung von Kundenkontaktdaten zum Zwecke der Kontaktpersonennachverfolgung zum Standardrepertoir.

Zweck der Erfassung ist Identifizierung von Kontaktpersonen, um Infektionsketten nachvollziehen und eindämmen zu können. Die Daten sind während des Aufbewahrungszeitraums auf Anforderung an das zuständige Gesundheitsamt weiterzugeben. Die Registrierung der Teilnehmenden hat dabei datenschutzkonform zu erfolgen. Die Kontaktdaten nebst dem Aufenthaltszeitraum (Zeitpunkt des Betretens und Verlassens) sowie die Teilnahme an bestimmten Kursen sind zu erfassen und für einen Zeitraum von vier Wochen aufzubewahren (vgl. zum Zeitraum der Aufbewahrung Ziffer I. Punkt 5. der Anlage).

Voraussetzung für die Erfassung und Verwahrung der Daten ist die vorherige Einwilligung der jeweils betroffenen Person. Weigert sich eine Person die Einwilligung abzugeben, ist dieser der Zugang zum Sport- bzw. Trainingsgelände zu verwehren (vgl. Ziffer VII. Punkt 4. der Anlage). Es sollten - wenn möglich - pro Trainingseinheit Listen geführt werden. Zuständig für die ordnungsgemäße Erfassung der Daten und den vertraulichen Umgang mit den Listen sollte zunächst der jeweilige Leiter des Sportangebots, des Trainings oder Kurses sein. Die offene Auslage bereits ausgefüllter Listen ist datenschutzrechtlich nicht zulässig. Nach Beendigung einer Trainingseinheit oder eines Kurses sind die Listen zentral durch den Verein als Verantwortlichen unter Wahrung der Vertraulichkeit und Datensicherheit für den festgelegten Zeitraum aufzubewahren.


Coronavirus COVID-19: Informationen für Sportvereine des Kreissportbundes Siegen-Wittgenstein e.V.

Der Kreissportbund Siegen-Wittgenstein e.V., der Landessportbund sowie einige Fachverbände haben inzwischen auf die rasant steigende Zahl von Infektionen mit dem Coronavirus in Nordrhein-Westfalen reagiert und die Vereine mit ausführlichen Tipps und Informationen zur Vorbeugung und zum Verhalten bei Sportwettkämpfen und im Vereinslebens informiert.

Zum Kreissportbund Siegen-Wittgenstein ...

Darüber hinaus stellt die Landesregierung Hilfen für Sportvereine in der Corona-Krise zur Verfügung. Notleidende Sportvereine können die Hilfe über das Förderportal des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen online beantragen. Antragsberechtigt sind Vereine, die über die Sportbünde oder Sportfachverbände dem Landessportbund angeschlossen sind. Weitere Fragen und Antworten finden Sie hier ...

(Quelle: Land NRW)


Sport in Siegen

Die Stadt Siegen betreibt 19 Sportplätze, wovon 12 Sportplätze in Kunstrasenausführung ausgebaut sind. Vier dieser Anlagen sind zusätzlich mit Tartan-Leichtathletikanlagen ausgestattet. Mit dem Leimbachstadion - als überregionaler Sportstätte - und dem Hofbachstadion mit seinen ausgezeichneten Tartan-Leichtathletikanlagen runden zwei bedeutende Sportanlagen den sportlichen Bedarf ab.

Darüber hinaus bietet die Stadt Siegen

  • 28 Einfachsporthallen
  • 5 Zweifachsporthallen
  • 6 Dreifachsporthallen
  • 8 Gymnastikhallen
  • 3 Hallenbäder, davon 1 Bad mit Saunabereich
  • 2 Warmwasserfreibäder
  • 2 Naturfreibäder

Der Stadtsportverband Siegen umfasst 162 Sportvereine mit insgesamt rund 34.000 Mitgliedern. Das städtische Sportstättenangebot wird durch vereinseigene Sportanlagen vielfältig ergänzt, wobei neben den Anlagen für die klassischen Sportarten insbesondere

  • Tennisspielfelder
  • Reitplätze und Schießsportanlagen

beispielhaft zu nennen wären.

Das breit gefächerte Spektrum der Sport- und Freizeitmöglichkeiten in den Vereinen und sonstigen Gruppierungen in Verbindung mit dem umfangreichen Bestand an Sportstätten stellt für die Siegener Bevölkerung ein sehr gutes Angebot dar und trägt damit wesentlich zur Attraktivität und Lebensqualität in der Stadt Siegen bei.

Neben den vielfältigen Möglichkeiten der Ausübung des Breiten- und Leistungssports für alle Altersgruppen sind insbesondere das Leimbachstadion und die Sporthalle Giersberg prädestinierte Sportstätten zur Durchführung nationaler und internationaler Veranstaltungen.

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