Die meisten Störungsmeldungen beziehen sich aktuell auf den Ausfall einzelner oder auch mehrerer Leuchten, die nach 22.00 Uhr komplett dunkel sind. Zu dieser Zeit beginnt die sogenannte Halbnachtschaltung, mit der die Straßenbeleuchtung um etwa 50 Prozent reduziert wird. Dies wird seit Jahrzehnten durchgeführt, um Energie und CO₂ zu sparen. Zu einer Störung kann es kommen, wenn beim Anschließen der neuen Leuchte die stromführenden Phasen vertauscht werden und die Leuchte nicht wie vorgesehen reduziert, sondern ganz abgeschaltet wird. Diese Störung wird behoben. Außerdem ist nicht ausgeschlossen, dass bei den mehr als 4.500 bereits umgerüsteten neuen Leuchten Einzelne defekt sind.
Gleichzeitig können Fehler im Stromnetz des Betreibers Westnetz für Störungen der Straßenbeleuchtung sorgen. Diese treten nicht aufgrund der Modernisierung der Leuchten auf, sondern zum Beispiel, wenn Stromkabel bei Bauarbeiten beschädigt werden. Dadurch kann in einigen Stadt- und Ortsteilen die Straßenbeleuchtung in ganzen Straßenzügen ausfallen. Die Fehlersuche ist dann meist aufwendig.
Sowohl die Stadt Siegen mit dem Montageunternehmen als auch Westnetz arbeiten mit Hochdruck an der Beseitigung der verschiedenen Störungen.
Wer eine defekte Leuchte bemerkt, kann diese online auf der Plattform
melden. Alternativ kann auch die Stadtverwaltung informiert werden [siehe: Straßenbeleuchtung (Störung)].
Für November ist geplant, die Anzahl der Montagekolonnen zu erhöhen, um Störungen schnellstmöglich zu beseitigen. Damit diese optimal arbeiten können, ist es notwendig, die Straßenbeleuchtung in Teilbereichen des Stadtgebiets für ein bis zwei Nächte abzuschalten. Dies betrifft die Ortsteile Langenholdinghausen, Sohlbach, Obersetzen, Eisern, Oberschelden und Gosenbach sowie die Stadtteile Weidenau, Geisweid, Birlenbach, Kaan-Marienborn und Eiserfeld.
Die Stadt Siegen bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis.