Planung für das Hallenbad Weidenau schreitet voran


Die Planung für den Ersatzneubau des Hallenbades Weidenau schreitet weiter voran. Nachdem der Vorentwurf im Mai 2025 den politischen Gremien sowie der Öffentlichkeit vorgestellt worden war, hat das beauftragte Planerteam diesen inzwischen bis zur Entwurfsplanung weiterentwickelt.

So wurde beispielsweise das Energiekonzept so weiter ausgearbeitet, dass das Hallenbad Weidenau nach aktuellem Stand zu den energieeffizientesten Hallenbädern in ganz Deutschland zählen wird.

Im Rahmen des Planungsprozesses wurde der Vorentwurf außerdem sowohl dem Gestaltungsbeirat, als auch dem Inklusionsbeirat vorgestellt. Die dort eingebrachten Anregungen wurden in die Planung integriert. Ein besonderer Fokus lag dabei auf der Barrierefreiheit der Anlage: Diese wurde nicht nur für Menschen mit Gehbehinderungen, sondern auch gezielt für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen weiter optimiert.

Auch die örtlichen Vereine wurden im Rahmen einer eigenen Beteiligungsveranstaltung aktiv in die Planung eingebunden. Die Ergebnisse aus diesem Austausch flossen ebenfalls in den Entwurf ein: Vorgesehen sind neben dem 25-Meter-Wettkampfbecken und dem 25-Meter-Kombibecken mit 1-Meter-Sprungbrett und 3-Meter-Sprungturm auch ein Kursbecken für Fitness- und Gesundheitsangebote sowie ein separates Lehrschwimmbecken.

Überarbeitet und weiterentwickelt wurde zudem der Kleinkinderbereich. Ein gestaltetes Baumdach über dem Becken mit integrierter Beleuchtung und abgehangenen Dekorationselementen schafft eine kindgerechte Atmosphäre. Eltern können hier gemeinsam mit ihren Kindern in Becken mit unterschiedlichen Wassertiefen spielen. Das thematische Leitmotiv Wald mit Quellen und Wasser wird dabei in abstrakter Form erneut aufgegriffen.

Die Entwurfsphase wurde außergewöhnlich intensiv bearbeitet, um eine hohe Planungstiefe sowohl für den Entwurf als auch für die anschließende Kostenberechnung zu erreichen. Die Herstellungskosten werden einschließlich der Nebenkosten derzeit auf rund 51 Millionen Euro beziffert. Damit wird das vom Rat der Stadt Siegen beschlossene Kostenziel nach aktuellem Stand eingehalten.

Vorgesehen ist, den Bauantrag noch im Januar 2026 zu stellen. Unabhängig davon hat die Stadt Siegen fristgerecht eine Projektskizze für den Ersatzneubau des Hallenbades Weidenau im Förderprogramm “Sanierung kommunaler Sportstätten" eingereicht. Die Entscheidung, ob ein Förderantrag gestellt werden darf, wird für Anfang März 2026 erwartet.

Die weitere Abwicklung des Projekts hängt zum einen vom Abschluss der laufenden Sanierungsmaßnahme am Hallenbad Eiserfeld und zum anderen von der Entscheidung der Bundesregierung über das Förderprogramm ab.

Wer mehr über die Neugestaltung der Siegener Bäderlandschaft erfahren möchte, findet alle Informationen hier …