UNIVERSITÄTSSTADT SIEGEN

Hilfsangebote für kleine und mittlere Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen sowie Solo-Selbstständige, Freiberufler und Gründer in Corona-Zeiten

Weitere Informationen für Unternehmen finden Sie in den FAQs der Landesregierung: https://www.land.nrw/de/wichtige-fragen-und-antworten-zum-corona-virus

Service-Hotline der städtischen Wirtschaftsförderung

Telefon: (0271) 404-2555

Allgemeine Informationen für Unternehmen, Einzelhandel und Gewerbetreibende in Corona-Zeiten

Die städtische Wirtschaftsförderung unterstützt die heimische Unternehmerschaft mit Informationen während der Corona-Krise ...

Welche Überbrückungshilfen gibt es? Wie können diese beantragt werden?

Nachstehend die wichtigsten Informationen zu den verabschiedeten Überbrückungshilfen.

Wer kann die Überbrückungshilfe in Anspruch nehmen?

Die beschlossenen Überbrückungshilfen sollen kleinen und mittelständischen Unternehmen Unterstützung bieten, die besonders hart von der Corona Epidemie getroffen worden sind. Es ist für Betriebe aus allen wirtschaftlichen Bereichen möglich, die sogenannten Überbrückungshilfen zu beantragen. Beispiele sind:

  • Restaurants
  • Bars
  • Diskotheken
  • Kneipen
  • Jugendherbergen
  • Caterer

Die Mittel sollen helfen, die momentane wirtschaftliche Situation sowie die kommenden Monate zu überbrücken. Wer Überbrückungshilfe in Anspruch nehmen will, muss einige Bedingungen erfüllen:

  1. Das Unternehmen darf sich bis Ende letzten Jahres (Stichtag 31. Dezember 2019) gemäß EU-Definition nicht in Schwierigkeiten befunden haben.
  2. Der Betrieb musste seine Geschäftstätigkeit in Folge der Corona-Krise vollständig oder zu wesentlichen Teilen einstellen. Dabei muss der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 % gegenüber April und Mai 2019 eingebrochen sein. Für Betriebe, die nach April 2019 gegründet worden sind, sollen die Monate November und Dezember 2019 als Vergleich gelten.
  3. Die Antragsfristen enden jeweils spätestens am 31. August 2020 und die Auszahlungsfristen am 30. November 2020.

Was ist förderfähig?

Das Ziel der Überbrückungshilfe ist es, Liquiditätsengpässe zu überbrücken und vor allem die anfallenden Fixkosten eines Unternehmens abzufedern. Förderfähig sind fortlaufende, im Förderzeitraum anfallende vertraglich begründete oder behördlich festgesetzte und nicht einseitig veränderbare Fixkosten:

  1. Mieten und Pachten für Gebäude, Grundstücke und Räumlichkeiten, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit des Unternehmens stehen. Kosten für Privaträume sind nicht förderfähig.
  2. Weitere Mietkosten.
  3. Zinsaufwendungen für Kredite und Darlehen.
  4. Finanzierungskostenanteil von Leasingraten.
  5. Ausgaben für notwendige Instandhaltung, Wartung oder Einlagerung von Anlagevermögen und gemieteten Vermögensgegenständen, einschließlich der EDV.
  6. Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung, Reinigung und Hygienemaßnahmen.
  7. Grundsteuern.
  8. Betriebliche Lizenzgebühren.
  9. Versicherungen, Abonnements und andere feste Ausgaben.
  10. Kosten für Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer, die im Rahmen der Beantragung der Corona-Überbrückungshilfe anfallen.
  11. Kosten für Auszubildende.
  12. Personalaufwendungen im Förderzeitraum, die nicht von Kurzarbeitergeld erfasst sind, werden pauschal mit 10 % der Fixkosten der Ziffern 1 bis 10 gefördert. Lebenshaltungskosten oder ein Unternehmerlohn sind nicht förderfähig.
  13. Um der besonderen Betroffenheit der Reisebüros angemessen Rechnung zu tragen, sind auch Provisionen, die Inhaber von Reisebüros den Reiseveranstaltern aufgrund Corona-bedingter Stornierungen zurückgezahlt haben, den Fixkosten nach Nr. 1 bis 12 gleichgestellt.

Die Überbrückungshilfe erstattet einen Anteil der Fixkosten in Höhe von:

  • 80 % der Fixkosten bei mehr als 70 % Umsatzeinbruch
  • 50 % der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 50 % und 70 %
  • 40 % der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 40 % und unter 50 %

im Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Wie kann man Überbrückungshilfe beantragen?

Ein Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer führt ein zweistufiges Antragsverfahren durch.

  1. Antragsstellung
    Dabei muss eine Abschätzung des Umsatzes im April und Mai 2020 sowie eine Prognose für den Umsatz im Förderzeitraum abgegeben werden. Gleichzeitig muss die Höhe der erstattungsfähigen Fixkosten abgeschätzt werden.
    Über digitale Schnittstellen werden vorgelegt:
  2. Umsatzsteuervoranmeldungen 2019
  3. Jahresabschluss 2019
  4. Einkommens- bzw. Körperschaftssteuererklärung 2019

Nachweis

Liegen die endgültigen Umsatzzahlen sowie die endgültige Fixkostenabrechnung vor, müssen diese den Bewilligungsstellen der Länder mitgeteilt werden. Diese Mitteilung kann auch nach Programmende erfolgen.

Weichen die tatsächlichen Umsätze von der Abschätzung ab, müssen zu viel gezahlte Zuschüsse erstattet und Fehlende aufgestockt werden.

Weitere wichtige Informationen zur Überbrückungshilfe

  • Das Programm läuft in den Monaten Juni bis August 2020.
  • Das Volumen des Programms ist auf maximal 25 Milliarden Euro festgelegt.
  • Ein Zuschuss ist maximal über drei Monate möglich.
  • Die maximale Förderung beträgt 150.000 Euro für drei Monate.
  • Bei Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten beträgt der maximale Erstattungsbetrag 9.000 Euro für drei Monate, bei Unternehmen bis zu zehn Beschäftigten 15.000 Euro für drei Monate. Diese maximalen Erstattungsbeträge können nur in begründeten Ausnahmefällen überschritten werden.

Das komplette Dokument des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie mit den Eckpunkten der Überbrückungshilfe finden Sie hier:

Eckpunkte "Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen".

Überbrückungshilfe Plus des Landes NRW

Da der Bund im Rahmen der Überbrückungshilfe [www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de] keinen Zuschuss zum entgangenen Unternehmerlohn leistet, ergänzt das Land Nordrhein-Westfalen die Überbrückungshilfe des Bundes und gewährt aus Mitteln des Landes die Überbrückungshilfe Plus (https://www.wirtschaft.nrw/ueberbrueckungshilfe).

Solo-Selbstständige, Freiberufler und im Unternehmen tätige Inhaber von Einzelunternehmen und Personengesellschaften mit höchstens 50 Mitarbeitern, erhalten - über die Überbrückungshilfe hinaus - eine einmalige Zahlung in Höhe von 1.000 Euro pro Monat für maximal drei Monate als Wirtschaftsförderungsleistung (fiktiver Unternehmerlohn) aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalens.

Die grundsätzlichen Antragsvoraussetzungen der Überbrückungshilfe gelten auch für die NRW Überbrückungshilfe Plus. Dies bedeutet unter anderem, dass der Umsatz der Anspruchsberechtigten in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 % gegenüber April und Mai 2019 zurückgegangen sein muss. Bei Gründungen zwischen 1. April 2019 und 31. Oktober 2019 sind die Monate November und Dezember 2019 zum Vergleich heranzuziehen.

Darüber hinaus muss (wie bereits bei der Überbrückungshilfe) ein Umsatzrückgang von mindestens 40 % in den Monaten Juni, Juli und/oder August vorliegen. Eine gleichzeitige Inanspruchnahme dieser zusätzlichen Hilfen mit Arbeitslosengeld II-Leistungen ist nicht möglich.

IHK-Überbrückungshilfe-Rechner

Mit dem IHK-Überbrückungshilfe-Rechner können Unternehmen in drei Schritten herausfinden, ob und ggf. wie viel Hilfe sie beantragen können.

Welche Finanzierungshilfen zur Liquiditätssicherung gibt es?

Mit einem Sondervermögen von rund 25 Milliarden Euro spannt die nordrhein-westfälische Landesregierung einen Rettungsschirm von historischer Größe auf. Ziel ist, dass kein gesundes Unternehmen wegen des wirtschaftlichen Einbruchs an mangelnder Liquidität scheitert. Der NRW-Rettungsschirm bietet hunderttausenden von Mittelständlern, Kleinunternehmen und Start-ups in Nordrhein-Westfalen Hilfen an, um ihnen und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Sicherheit zu geben. Es werden eine Vielzahl von Instrumenten bereitgestellt, die passgenau auf die Bedürfnisse der unterschiedlichen Unternehmensgrößen zugeschnitten sind: Von den kleinen Selbstständigen und Existenzgründern, über das Handwerk und den Mittelstand bis zu den Großunternehmen. Dazu werden Bürgschaften massiv aufgestockt, die Verfahren beschleunigt, die Startup-Szene unterstützt. 

Bürgschaftsbank NRW

Die Bürgschaftsbank NRW unterstützt die Hausbanken bei der Finanzierung von kleineren und mittleren Unternehmen. Es besteht die Möglichkeit einer 72-Stunden-Expressbürgschaft.

https://www.bb-nrw.de/de/aktuelles/news/detail/Corona-Krise-Buergschaftsbanken-erweitern-Unterstuetzung-von-KMU/  

Telefonische Auskünfte bei der Bürgschaftsbank NRW

Telefon: (02131) 5107-200

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Die Bundesregierung hat ein Maßnahmenpaket beschlossen, mit dem Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützt werden. Hierbei kommt der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Aufgabe zu, die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern.

Ansprechpartner zur Antragstellung ist die jeweilige Hausbank oder ein anderer Finanzierungspartner.

https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

Telefonische Auskünfte bei der KfW-Bank für Unternehmen
(Montag bis Freitag von 08.00 bis 18.00 Uhr)

Telefon: (0800) 5399001

Kapitalbeteiligungsgesellschaft für die mittelständische Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen mbH (KBG)

Kleine Unternehmen und Existenzgründer habe die Möglichkeit, aus dem Mikromezzaninfonds Beteiligungskapital von bis zu 75.000 Euro direkt bei der Kapitalbeteiligungsgesellschaft (KBG) in Neuss zu beantragen. Sicherheiten sind hierfür vom Unternehmen nicht zu stellen Das führt nicht nur zur sofortigen Liquiditätsstärkung, sondern verbessert auch das Rating des Unternehmens und damit seine Kreditwürdigkeit. 

https://www.kbg-nrw.de/de/produkte/mikromezzaninfonds/ 

NRW.Bank

Die NRW.Bank steht den Unternehmen in NRW, die wirtschaftlich von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen sind, zur Seite. Die Förderberater informieren Unternehmen kostenlos zu allen zur Verfügung stehenden Unterstützungsangeboten. Dazu gehören eigene Förderprogramme:

Universalkredit: https://www.nrwbank.de/de/foerderlotse-produkte/NRWBANKUniversalkredit/15260/nrwbankproduktdetail.html 

Mittelstandskredit: https://www.nrwbank.de/de/foerderlotse-produkte/NRWBANKMittelstandskredit/15207/nrwbankproduktdetail.html 

Gründungskredit: https://www.nrwbank.de/de/foerderlotse-produkte/NRWBANKGruendungskredit/15195/nrwbankproduktdetail.html 

sowie Programme der KfW, der Landwirtschaftlichen Rentenbank, der Bürgschaftsbank sowie des Landes, des Bundes und der Europäischen Union.

https://www.nrwbank.de/de/corporate/presse/corona-hilfe-nrwbank.html 

Beratungs-Hotline

Telefon: (0211) 917414800

Wo finde ich weitere Informationen der Bundes- und Landesregierung zu den beschlossenen Hilfsmaßnahmen?

Die Bundesregierung spannt einen weiteren umfassenden Schutzschirm für den Mittelstand angesichts der Herausforderungen der Corona-Krise und führt umfassende KfW-Schnellkredite für den Mittelstand ein.

Gesammelte Informationen des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW für Betriebe finden Sie hier:

https://www.wirtschaft.nrw/coronavirus-informationen-ansprechpartner 

Informationen zum weitreichenden Maßnahmenpaket des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und das Bundesministeriums für Finanzen im Zuge der Corona-Krise und die Förderdatenbank finden Sie hier:

Ein Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen - Maßnahmenpaket zur Abfederung der Auswirkungen des Coronavirus (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie)

Weitere Informationen finden Sie auch in der Förderdatenbank:

https://www.foerderdatenbank.de/SiteGlobals/FDB/Forms/Suche/Expertensuche_Formular.html?submit=Suchen&filterCategories=FundingOrganisation&filterCategories=FundingProgram&cl2Processes_
Foerderbereich=corona

Nutzen Sie für die Vorbereitung Ihres Kreditantrages für die Hausbank den Förderassistenten der KFW Bank:

https://corona.kfw.de

Was unternimmt die Landesregierung, um gestörte Lieferketten wiederherzustellen?

Durch die Corona-Pandemie gestörte Lieferketten haben in vielen produzierenden Betrieben in Nordrhein-Westfalen Produktionsprobleme oder -stillstände verursacht. Damit diese wiederhergestellt werden können, hat die Landesregierung in Abstimmung mit den Industrie- und Handelskammern sowie den Unternehmer- und Handwerksverbänden eine zentrale Kontaktstelle eingerichtet. Betroffene Unternehmen können sich ab sofort an die zentrale

E-Mail-Adresse: lieferketten(at)mwide.nrw.de

wenden.

Welche steuerlichen Maßnahmen gibt es zur Liquiditätssicherung?

Als konkrete Maßnahme aus dem Paket kommt die Finanzverwaltung des Landes den von der Krise betroffenen Unternehmen auf Antrag mit zinslosen Steuerstundungen (Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer) und der Herabsetzung von Vorauszahlungen (Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer) entgegen und nutzt ihren Ermessensspielraum zu Gunsten der Steuerpflichtigen weitest möglich aus.

Zu den möglichen Steuererleichterungen wurde ein entsprechendes Formular zur Antragstellung entwickelt:

Steuererleichterungen aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus (Formular des Ministeriums der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen).

Vorübergehend können absehbare, rücktragsfähige Verluste des Jahres 2020 bereits jetzt in pauschalierter Form steuerlich berücksichtigt werden. Die bisher für Vorauszahlungszwecke für das Jahr 2019 angesetzten Einkünfte werden auf Antrag pauschal um 15 Prozent gemindert, sofern aus den jeweiligen Einkunftsquellen aufgrund der Corona-Pandemie mit laufenden Verlusten zu rechnen ist. Die bereits geleisteten Vorauszahlungen für 2019 werden auf dieser Basis neu berechnet, herabgesetzt und die entsprechenden Differenzbeträge nach einer Verrechnung mit etwaigen Steuerrückständen kurzfristig erstattet.

Folgende steuerliche Maßnahmen sind auf Antrag bei der Finanzverwaltung möglich:

  • zinslose Steuerstundungen (Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer),
  • Herabsetzung von Vorauszahlungen (Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer),
  • Erstattung der Umsatzsteuer-Sondervorauszahlungen,
  • Fristverlängerungen zur Abgabe der Jahressteuererklärung,
  • Fristverlängerungen für die Nachreichung von angeforderten Unterlagen und Belegen sowie
  • Antrag auf Erlass festgesetzter Verspätungszuschläge bei (rückwirkender) Fristverlängerung.

Weitere Entlastungsmaßnahmen für von der Corona-Krise betroffene Unternehmen

Es wurde ein vereinfachtes Verfahren für einen vorgezogenen Verlustrücktrag beschlossen. Mit dieser Maßnahme soll die Unternehmensliquidität gerade für kleinere und mittelständische Unternehmen und Selbständige im Handel, in der Kultur oder im Gastronomiebereich kurzfristig verbessert werden. Damit wird das bestehende umfassende Maßnahmenpaket ergänzt, was zu einem Liquiditätsvorteil von rund einer Milliarde Euro für Unternehmen in Nordrhein-Westfalen führt.

Wo finde ich Informationen und Formulare zum Kurzarbeitergeld?

Bundesagentur für Arbeit

Ziel ist es, die Beschäftigten in Unternehmen zu halten, den Verdienstausfall zu kompensieren und die Unternehmen zu entlasten.

Generelle Informationen (Quelle: Bundesagentur für Arbeit)

Merkblatt der Bundesagentur für Arbeit

Wenn Unternehmen aufgrund des Coronavirus Kurzarbeit anordnen und es dadurch zu Entgeltausfällen kommt, können betroffene Beschäftigte Kurzarbeitergeld erhalten. Diese Leistung muss vom Arbeitgeber beantragt werden.
Voraussetzung für den Bezug von Kurzarbeitergeld ist, dass die üblichen Arbeitszeiten vorübergehend wesentlich verringert sind. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn aufgrund des Coronavirus Lieferungen ausbleiben und dadurch die Arbeitszeit verringert werden muss oder staatliche Schutzmaßnahmen dafür sorgen, dass der Betrieb vorrübergehend geschlossen wird.

Am 13. März 2020 haben Bundestag und Bundesrat angesichts der Corona-Krise eine umfangreiche Anpassung des Kurzarbeitergeldes beschlossen, die rückwirkend ab dem 1. März gelten soll; darunter beispielsweise die Absenkung des Anteils der Beschäftigten eines Betriebs, die von Entgeltausfall mindestens betroffen sein müssen, auf 10 Prozent (und noch weitere Anpassungen).

Kurzarbeit kann online angezeigt und auch beantragt werden. Dafür ist aber eine Registrierung erforderlich:

https://anmeldung.arbeitsagentur.de/portal 

Servicenummer für Arbeitgeber

(0800) 4555520

Regionalagentur Siegen-Wittgenstein/Olpe

Die Regionalagentur Siegen-Wittgenstein/Olpe unterstützt Unternehmen ab sofort bei Anfragen zum Kurzarbeitergeld und ergänzt so das Beratungsangebot der Agentur für Arbeit.

Kontakt Regionalagentur

Petra Kipping, Kreis Siegen-Wittgenstein, Telefon: (0271) 333-1160, p.kipping(at)siegen-wittgenstein.de

Martina Hamann, Kreis Siegen-Wittgenstein, Telefon: (0271) 333-1172 m.hamann(at)siegen-wittgenstein.de

Elvira Schmengler, Kreis Olpe, Telefon: (02761) 81499, e.schmengler(at)kreis-olpe.de

Deutscher Hotel-und Gaststättenverband (DEHOGA)

Der Deutsche Hotel-und Gaststättenverband hat für ihre betroffenen Betriebe Informationen und typische Fragen von Hoteliers und Gastronomen zur Kurzarbeit zusammengestellt:

https://www.dehoga-bundesverband.de/presse-news/aktuelles/dehoga-faq-kurzarbeit-corona/ 

Wie erhalte ich eine Entschädigung von Verdienstausfällen, die aufgrund des Infektionsschutzes entstanden sind?

Sollte wegen des Coronavirus für Beschäftigte eine Quarantäne angeordnet worden sein, können Arbeitgeber für Arbeitnehmer bzw. Selbständige/ Freiberufler eine Entschädigung des Verdienstausfalls beantragen. Dies gilt auch für Verdienstausfälle, die durch ein behördlich angeordnetes Tätigkeitsverbot oder durch die Betreuung von Kindern entstanden sind.

Zuständig ist der Landschaftsverband Westfalen Lippe.

Kein Verdienstausfall wird gewährt wegen Umsatzeinbußen infolge von Betriebs- und Schulschließungen oder Absagen von Veranstaltungen.

https://www.corona-infektionsschutzgesetz-nrw.lwl.org/de/

Telefonischer Kontakt zum Landschaftsverband Westfalen-Lippe

Telefon: (0251) 591-1500

Weitere Ansprechpartner/innen

Herr Tölle: (0251) 591-8218 
Frau Volks: (0251) 591-8411 
Herr Konopka: (0251) 591-8136

Welche wichtigen Ansprechpartner gibt es für unterschiedliche Betriebe bzw. Branchen?

Eine Bündelung der Informationen zu Hilfsangeboten und Ansprechpartnern des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, den Industrie und Handelskammern in NRW und der IHK Siegen finden sich auf den jeweiligen Seiten.

https://www.dihk.de/de/aktuelles-und-presse/coronavirus/faq-19594  

http://www.ihk-nrw.de/beitrag/informationen-hilfsangebote-ihks-nrw-coronavirus  

https://www.ihk-siegen.de/gruendung-sicherung-und-nachfolge/informationen-zum-corona-virus/

Hoteliers und Gastronomen finden auf den Seiten des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes wichtige Informationen und nützliche Hinweise:

https://www.dehoga-bundesverband.de/

Als Ansprechpartner für Handwerksbetriebe steht die Handwerkskammer Südwestfalen zur Verfügung:

https://www.hwk-swf.de/artikel/aktuelle-infos-zum-coronavirus-38,0,476.html

Welche Hilfen gibt es für Gründerinnen und Gründer?

Gründerstipendien

Alle Stipendien, die zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. Juni 2020 auslaufen, können  unbürokratisch um drei Monate verlängert werden. Dafür wird der Projektträger Jülich alle Stipendiatinnen und Stipendiaten kontaktieren. Weitere Informationen unter: www.gruenderstipendium.nrw

Start-up-Transfer

Um Ausgründungen aus Hochschulen stärker zu unterstützen, wird der Förderzeitraum für Projekte, die zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. Juni 2020 auslaufen, um drei Monate verlängert. Für die Antragsrunde zum 30. April 2020 können die Unterlagen nachgereicht werden, damit trotz Schließung vieler Hochschulen und Universitäten der jeweilige Projektstart nicht verzögert wird.

Finanzierung

Die NRW.BANK legt das Programm "NRW.Start-up akut" neu auf. Mit dem Wandeldarlehen erhalten Unternehmen, die nicht älter als drei Jahre sind, bis zu 200.000 Euro über eine Laufzeit von sechs Jahren. Das Darlehen ist endfällig oder kann zum Ende der Laufzeit bzw. mit Eintritt eines neuen Investors in Eigenkapital gewandelt werden. Vorteil: In der akuten Krise wird das Unternehmen nicht durch Zins- und Tilgungszahlungen belastet.

Soforthilfe für Gründer, die nach dem 31. Dezember 2019 gegründet haben

In begründeten Fällen sollen auch Menschen unterstützt werden, die nach dem Stichtag 31. Dezember 2019 ihr Unternehmen gestartet haben und nun unverschuldet in eine Notlage geraten sind. Weitere Informationen finden Sie unter www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe2020 und bei der NRW.BANK unter www.nrwbank.de/corona.

Wo gibt es Soforthilfen für freischaffende Künstlerinnen und Künstler?

Beim Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen bekommen Sie Antworten auf Fragen rund um die Soforthilfe für freischaffende Künstlerinnen und Künstler:

https://www.mkw.nrw/FAQ_Sofortprogramm

Wo finde ich Informationen in Fremdsprachen? (Where can I find information in foreign languages?)

Gibt es Online-Plattformen für lokale Anbieter?

Aufgrund der Corona-Krise mussten viele Unternehmen umsatteln: Einzelhändler bieten beispielsweise Online-Bestellungen an, Dienstleister Beratung per Telefon oder Videochat und Restaurants Lieferservices. Um die neuen Angebote bei den Kunden bekannt zu machen, helfen verschiedene Online-Plattformen den lokalen Anbietern effektiv weiter.

Hier erfahren Sie mehr zu den Online-Plattformen ...

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