UNIVERSITÄTSSTADT SIEGEN

Eiserfeld: Neubau der Eisernbach-Brücke im Zeitplan

[14.03.2019] Wie ein riesiger Schlauch liegt derzeit ein Teilstück des Eisernbachs in der Ortsmitte von Eiserfeld: Seit Beginn der Abbrucharbeiten zum Neubau der baufälligen Brücke an der Eiserntalstraße wird der Bachlauf durch ein 1,20 Meter großes Kunststoffrohr geführt.

Es schützt das Wasser auf einer Länge von 100 Metern vor Verschmutzungen aufgrund der Baustelle im Bachbett. Abbruchbagger haben mittlerweile Stück um Stück des maroden Bauwerks "weggeknabbert" - in den nächsten Tagen wird nun auch das letzte Betonteil abgerissen.

Gleichzeitig wird der "Lückenschluss" zwischen neuen Bohrpfählen und alten Stützwänden im Ober- und Unterstrom jeweils auf beiden Seiten aus Stahlbeton hergestellt. Damit ist die neue seitliche Einfassung des Gewässers fertig.

445 Meter Bohrpfähle stehen bereits

Wie die Fachplaner der städtischen Straßen- und Verkehrsabteilung berichten, liegen die Arbeiten zum Neubau der Eisernbach-Brücke im Zeitplan. Kalkuliert wird seit Beginn der Arbeiten Mitte Oktober mit rund 15 Monaten Bauzeit. Seitdem wurden rund 140 Kubikmeter Beton und 150 Kubikmeter Ufermauer abgerissen und entsorgt. Rund 445 Meter Bohrpfähle stehen bereits. Sie dienen als neue Ufermauern des Eisernbachs und stützen zum Teil die neue Brückenplatte, die der Errichtung einer neuen barrierefreien Bushaltestelle, der verkehrssicheren Zuwegung zur Straße "Am Eisernbach", Parkplätzen und der Andienung der anliegenden Häusern dient.

Mit Hilfe einer Spezialmaschine wurden die Pfähle bis zu drei Meter tief in den felsigen Untergrund getrieben. Die Lasten der neuen Brücke können physikalisch so in tiefere, tragfähige Bodenschichten geleitet werden. Da die Bohrpfähle zum Teil im Bereich des bisherigen Abwasserkanals liegen, wurde dieser bereits im vergangenen Oktober auf einer Länge von rund 46 Metern neu verlegt.

Der neue Brückenkörper wird um etwa 1,5 Meter breiter als der Bestand, damit auch ein Hochwasser im Eisernbach unter der Brücke hindurchfließen kann. Im nächsten Schritt beginnen die Arbeiten in der derzeit trockenen Gewässersohle. Diese wird zum Teil neu modelliert und mit Wasserbausteinen befestigt.

Kontakt: Stadt Siegen ⋅ Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Sabine Schutz ⋅ Telefon-Nr. (0271) 404-1256

 

 

Diese Website benutzt Cookies
Wir benutzen Cookies, um unsere Website stetig zu verbessern. Wenn Sie ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen auf unserer Seite weitersurfen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.
x