UNIVERSITÄTSSTADT SIEGEN

Blühflächen im Stadtgebiet bieten Nistplätze für Insekten

[10.10.2019] Die in diesem Frühjahr angelegten Blühflächen im Stadtgebiet sind weitestgehend verblüht. Trotzdem werden diese ganz bewusst nicht gemäht, denn Frucht- und Samenstände einzelner Kräuter und Wildpflanzen dienen Vögeln im Herbst als Nahrungsquelle. Darüber hinaus nutzen viele Wildbienenarten die hohlen Pflanzenstängel als Nistplätze.

Vor allem im ersten Jahr, wenn die Bewuchsdecke noch nicht geschlossen ist, sorgen herabfallende Samen dafür, dass die Fläche im kommenden Jahr noch dichter bewachsen ist.

Außerdem haben abgestorbene Pflanzenteile in der kalten Jahreszeit ihren Reiz: Bereifte Fruchtstände und Halme wirken oft wie kleine Kunstwerke. Im kommenden Frühjahr sollen die Flächen dann vor dem Austrieb der Blühpflanzen gemäht werden, um den neuen Trieben Platz zu schaffen.

Die städtische Umweltabteilung appelliert auch für mehr "Mut zur Unordnung" im heimischen Garten: Wer Totholz und Laub unter den Sträuchern liegen und Verblühtes stehen lässt, macht den eigenen Garten damit für Wildbienen lebenswerter.

Weitere Informationen zur naturnahen und insektenfreundlichen Gestaltung von Gärten erhalten Interessierte bei Kerstin Bergholz von der städtischen Umweltabteilung, Telefon: (0271) 404-3213.

Kontakt: Stadt Siegen ⋅ Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Sabine Schutz ⋅ Telefon-Nr. (0271) 404-1256

Diese Website benutzt Cookies
Wir benutzen Cookies, um unsere Website stetig zu verbessern. Wenn Sie ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen auf unserer Seite weitersurfen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.
x