UNIVERSITÄTSSTADT SIEGEN

Ambrosiafunde auch in Siegen

Mit der Beifuß-Ambrosie hat mittlerweile eine aus Osteuropa zugewanderte Pflanzenart auch im Siegener Stadtgebiet Fuß gefasst. In über 20 Siegener Gärten wurden im Jahr 2010 Vorkommen der Beifuß-Ambrosie festgestellt.

Ambrosia heißt der griechischen Mythologie nach Speise der Götter, und soll Unsterblichkeit verleihen. Die Wirklichkeit sieht allerdings anders aus. Die aus Nordamerika stammende Beifuß-Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia) kann aufgrund ihrer allergieauslösenden Wirkung zu Heuschnupfen und schwerem Asthma führen. Eingeschleppt wurde sie Anfang des 20. Jahrhunderts nach Südeuropa, wo sie sich seitdem stark ausbreitet.

Vor allem über verunreinigtes Vogelfutter, welches die Samen enthält, wurde sie unbeabsichtigt nach Mitteleuropa eingeführt. Auch bei den bestätigten Fällen in Siegen hatten sich die Pflanzen unterhalb von Vogelfutterhäuschen ausgebreitet.

Dr. Martin Wiedemann, Biologe bei der Umweltabteilung: "Die Beifuß-Ambrosie kann bis zu 1,50 Meter groß werden und ist vor Ausreifung der Samen gut zu bekämpfen. Aber Vorsicht, Allergiker sollten den Umgang mit der Pflanze meiden. Auch Nicht-Allergiker sollten einige Schutzmaßnahmen beim Entfernen beachten. Vor dem Ausreißen sollte die Pflanze unbedingt vorsichtig mit einer Plastiktüte umhüllt und nach dem Ausreißen im Restmüll entsorgt werden."

Gartenbesitzer, die den Verdacht haben, dass eine Beifuß-Ambrosie in Ihrem Garten steht, sollten sich bei der Umweltabteilung der Stadt Siegen
[Telefon: (0271) 404-3282] melden. Hier kann auch ein Informationsblatt über die Beifuß-Ambrosie angefordert werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite ambrosia.de ...

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