UNIVERSITÄTSSTADT SIEGEN

Hüttentalstele

An der Rijnsburger Straße zwischen dem Rathaus Geisweid und dem REWE-Markt befindet sich die sogenannte Hüttentalstele. Die etwa 2,20 Meter hohe und etwa 47 Zentimeter breite Säule wurde Ende 1974 von dem Steinmetz und Bildhauer Rainer Paul aus Langenholdinghausen geschaffen. Als Werkmaterial diente weißer Marmor von der griechischen Insel Naxos. Die damalige Stadt Hüttental, die kurz darauf in der neu gegründeten Großstadt Siegen aufging, hatte die Säule im Rahmen ihres "Kunst am Bau" -Programms in Auftrag gegeben. Maßgabe an den Künstler war die Schaffung eines dauerhaften Erinnerungszeichens an die erst 1966 gebildete Stadt Hüttental, die fünf zuvor selbstständige Gemeinden (Birlenbach, Buchen, Dillnhütten, Geisweid, Sohlbach), vier vorher zu anderen Umlandkommunen gehörige Ortsteile (Langenholdinghausen, Meiswinkel, Niedersetzen, Obersetzen) sowie die zuvor selbstständige Stadt Weidenau umfasste. Diese zehn Hüttental-Stadtteile finden sich entlang der Stele symbolisch wieder in Form von erhabenen, abstrahierten Formen in unterschiedlichen Größen. Baukastenartig scheinen sich diese zu einem zusammenhängenden Gebilde zusammenzufügen.

Das zuvor an einer von der Öffentlichkeit nur wenig wahrgenommenen Stelle hinter dem Rathaus Geisweid befindliche Kunstwerk wurde im Zuge der Bauarbeiten des neuen REWE-Marktes Anfang 2019 von seinem Standort entfernt und im August 2021 auf das neu gestaltete Gelände an der Rijnsburger Straße an einer besser sichtbaren Stelle wieder aufgestellt.

Der Standort der Stele in der Nähe des Rathauses Geisweid ist bewusst gewählt: Das Verwaltungsgebäude war bis zum Jahresende 1974 Sitz der Hüttentaler Stadtverwaltung. Das Gebiet der ehemaligen Stadt Hüttental gehört seit 1975 zur neu gebildeten Stadt Siegen.

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