UNIVERSITÄTSSTADT SIEGEN

"Ungesehen – Lebensgeschichten von Sinti und Roma in Nordrhein-Westfalen."

Datum: Vom 23.09.2019 bis zum 27.09.2019 Uhrzeit: Mo. - Do.: 7.30 - 18 Uhr | Fr. 7.30 - 15 Uhr

"Meine Mutter ist Romni, mein Vater ist Deutscher und dadurch ist ein Teil von mir Romni. Ich hatte eine Deutschlehrerin in der Schule, die uns beigebracht hat, dass es in der Kultur der Roma und Sinti verhaftet ist, zu klauen. Das hat sie anhand der Kurzgeschichte 'Jenö war mein Freund' gemacht. Ich war 13 und dachte mir "Hören sie mal, das ist Blödsinn, ich bin selber Romni und das stimmt nicht". Ich hatte Angst, was zu sagen. Mit 15 habe ich angefangen offener darüber zu sprechen." Das Zitat von Nadine Mena Michollek, 21 Jahre, Studentin und freie Journalistin, zeigt wie sich die Vorurteile und die damit verbundene fehlende Anerkennung durch die Jahrhunderte alte Geschichte der Roma und Sinti in Europa und Deutschland ziehen. Sie wären bis heute. Die Ausstellung hat sich zum Ziel gesetzt, einen Beitrag zur Aufklärung und Sensibilisierung zu leisten. Es möchte der im Alltag oft nicht ersichtlichen "unsichtbaren Zugehörigkeit" ein Gesicht geben und sie in ihrer Selbstverständlichkeit beim Namen nennen.

Ort: Kreishaus Siegen, Koblenzer Straße 73

Veranstalter: Kommunales Integrationszentrum Kreis Si-Wi, Universitätsstadt Siegen, Verein für Soziale Arbeit & Kultur Südwestfalen

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