UNIVERSITÄTSSTADT SIEGEN

Experimentelle Formen des Erzählens

Heinrich Böll: "Billard um halb zehn" (1959) & Katharina Hartwell: "Das fremde Meer" (2013)

Datum: 28.09.2019 Uhrzeit: 11 - 18 Uhr

Heinrich Böll (1917-1985) gilt als einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit. 1972 wurde sein Werk mit dem Literaturnobelpreis geehrt. 1959 erschien sein Roman "Billard um halb zehn". Dieser Roman spielt an einem einzigen Tag, am 6. September 1958, und läßt mittels Erinnerungen, Rückblenden, Assoziationen und inneren Monologen die zeitgeschichtlichen Ereignisse des letzten halben Jahrhunderts anhand der Geschichte der Architektenfamilie Fähmel wiederaufleben. Böll ist ein feiner Beobachter, der präzise und ironisch darstellt, wie die verschiedenen Familienmitglieder an sie peinigenden Erinnerungen festhängen, Erlebtes und Erlittenes nicht loslassen können. Dabei kommt immer wieder zum Vorschein, daß Böll es seinen Zeitgenossen nicht verzeiht, daß sie ein paar Jahre nach Kriegsende so leben, als hätten sie mit den Nazis nichts zu tun gehabt. In ihrem magischen Debütroman "Das fremde Meer" erzählt die 1984 geborene Katharina Hartwell von einer Rettung: der Rettung einer Liebe und eines Lebens; sie erzählt von allen Zeiten und allen möglichen Welten. In zehn Kapiteln wird zehnmal aus unterschiedlichen Perspektiven die Geschichte von Marie und Jan erzählt. Marie gehört zu jenem Menschen, die glauben, daß Katastrophen nur die treffen, die nicht auf sie vorbereitet sind. Darum rechnet sie stets mit dem Schlimmsten – und behält recht. Eine Anmeldung der Teilnahme wird erbeten bis zum 17.09.2019 im Dekanatsbüro Siegen: Tel. 0271-303710-10 E-Mail: info@dekanat-siegen.de

Ort: Gemeindehaus Heilig Kreuz Siegen-Weidenau, Im kalten Born 8

Veranstalter: Kath. Bildungswerk Siegen-Wittgenstein e.V.

Telefon: 0271/30371010

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