UNIVERSITÄTSSTADT SIEGEN

Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit

"Verwüstet. Verfallen. Wiederbelebt. Synagogen aus Polen und der Ukraine"

Datum: 01.03.2020 Uhrzeit: 16.00 Uhr

Mit Fotografien von Eva Maria Kraiss (Michelbach a.d.Bilz) | Begrüßung: Werner Stettner (kath. Vorsitzender der CJZ Siegerland) | Grußworte: Bürgermeister Steffen Mues, stv. Landrätin Jutta Capito | Einführung in die Ausstellung: Eva Maria Kraiss | Galizien – einst als "galizisches Jerusalem" bezeichnet – sowie Podolien, Wohynien, die Bukowina und weitere Regionen Polens und der Ukraine waren über Jahrhunderte hinweg von Juden bewohnt (in manchen Orten bis zu 70% der Bevölkerung). Diese prägten die Dörfer und Städte durch ihre Religion und Kultur. Während des Zweiten Weltkriegs jedoch machten die deutschen Besatzer deren Heimat zur Hölle. Eva Maria Kraiss, die sich seit Langem mit der Dokumentation jüdischer Spuren beschäftigt, fotografierte während ihrer Reisen 2016 – 2019 ehemalige Synagogen in Polen und in der Ukraine. Sie zeigt in über 90 Aufnahmen verwüstete und endgültig dem Zerfall preisgegebene Synagogen, aber auch sorgfältig restaurierte Gotteshäuser mit Inschriften und Malereien, die inzwischen zu Museen und Dokumentationsstätten umgenutzt wurden.

Ort: Städtische Galerie Haus Seel Siegen, Kornmarkt 20

Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Siegerland e.V. & Kultur Siegen

Telefon: (0271) 2 01 00

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