UNIVERSITÄTSSTADT SIEGEN

Was ist geöffnet? Was ist geschlossen?

Städtische Rathäuser und Dienststellen

Rathäuser

Die städtischen Rathäuser Siegen, Weidenau und Geisweid und Dienststellen sind nach vorheriger Terminvereinbarung wieder geöffnet. Dazu gehören beispielsweise:

  • Bürgerdienste und Termine, für die eine persönliche Vorsprache notwendig ist (beispielsweise Beantragung und Abholung von Personalausweisen, Pässen und Aufenthaltstiteln),
  • Anträge auf soziale Leistungen,
  • Bauberatung.

Hinweis: Auch mit gültigem Termin dürfen Sie die Dienststellen der Stadtverwaltung nicht betreten, wenn Sie grippeähnliche Symptome haben, Kontakt mit infizierten Personen hatten oder in einem Risikogebiet waren.

Maskenpflicht und Abstandsregelung

In den Rathäusern und den städtischen Dienststellen ist das Tragen einer medizinischen Maske Pflicht. Außerdem muss der Mindestabstand von 1,5 Metern jederzeit eingehalten werden.

Terminvereinbarung

Anliegen Bürgerbüro
Telefon: (0271) 404-1111 oder über den Online-Terminservice der Stadt Siegen

Sonstige Anliegen
Telefon: (0271) 404-0

Bürgerbüros (Eiserfeld, Geisweid, Siegen und Weidenau)

Aufgrund der aktuellen Situation sind Vorsprachen nur nach vorheriger Terminvergabe möglich!

Termine können unter Telefon: (0271) 404-1111 oder über den Online-Terminservice der Stadt Siegen vereinbart werden.

Standesamt

Für die Vorsprache von Geburtenanmeldungen, Sterbefällen und Anmeldungen zur Eheschließung bitten wir Sie um Terminvereinbarung.

Ihre Ansprechpartner/innen zur Terminvereinbarung finden Sie hier ...

Urkundenstelle

Aufgrund der aktuellen Situation sind keine persönlichen Vorsprachen bei der Urkundenstelle möglich.

Informationen zur Anforderung von Urkunden finden Sie hier ...

Formular zur Anforderung von Personenstandsurkunden:

Urkunden (Anforderungsformular für Geburtsurkunden/Sterbeurkunden/Ehe- und Lebenspartnerschaftsurkunden).

Stadtbibliothek

Besucherinnen und Besucher können die Stadtbibliothek zu den regulären Öffnungszeiten aufsuchen, um Medien auszuleihen oder zurückzugeben.

Weitere Infos erhalten Sie hier ...

Stadtarchiv

Das Stadtarchiv ist seit 7. Juni 2021 wieder regulär geöffnet (mit Terminvereinbarung).

Die aktuellen Öffnungszeiten sowie weitere Infos finden Sie hier ...

Fritz-Busch-Musikschule

In der Fritz-Busch-Musikschule der Stadt Siegen ist der Präsenzunterricht mit gültigem Negativ-Test auch für Erwachsene und größeren Gruppen wieder möglich, ebenso ein Probenbetrieb unter freiem Himmel mit Test und Rückverfolgbarkeit.

Weitere Infos dazu finden Sie hier ...

Volkshochschule Siegen (VHS Siegen)

Es finden wieder Kurse und Veranstaltungen statt! Sie können sich über die Homepage der VHS anmelden.

Weitere Infos finden Sie hier ...

Siegerlandmuseum

Das Siegerlandmuseum ist geöffnet. Die Anmeldepflicht entfällt, allerdings bleibt die Anzahl der Besucherinnen und Besucher begrenzt.

Weitere Infos finden Sie auf der Homepage des Siegerlandmuseums ...

Städtische Galerie im Haus Seel

Die Städtische Galerie Haus Seel ist geöffnet. Die Anmeldepflicht entfällt; die Vorlage eines negativen Corona-Tests ist nicht notwendig. Die Kontaktdaten aller Besucherinnen und Besucher werden zum Zweck der Nachverfolgung von Infektionsketten weiterhin erfasst.

Weitere Infos finden Sie hier ...


Was ist sonst geöffnet bzw. geschlossen?

Handel, Messen, Ausstellungen und Jahrmärkte

Die Zulässigkeit des Betriebs von

  1. Einzelhandelsgeschäften für Lebensmittel einschließlich Getränken, Kiosken, Apotheken, Reformhäusern, Sanitätshäusern, Babyfachmärkten, Drogerien, Futtermittelmärkten und Tierbedarfsmärkten, Zeitungsverkaufsstellen sowie Einzelhandelsgeschäften für den Verkauf von Schnittblumen, Pflanzen und Saatgut nebst erforderlichem Zubehör,
  2. Banken und Sparkassen sowie Poststellen und Tankstellen,
  3. allen übrigen Einzelhandelsgeschäften und Einrichtungen zum Vertrieb von Reiseleistungen,
  4. Einrichtungen des Großhandels,
  5. Wochenmärkten,
  6. Jahrmärkten im Sinne von § 68 Absatz 2 der Gewerbeordnung, zum Beispiel Trödelmärkten, Spezialmärkten im Sinne von § 68 Absatz 1 der Gewerbeordnung und ähnlichen Veranstaltungen,
  7. Messen und Ausstellungen nach den §§ 64 und 65 der Gewerbeordnungund vergleichbaren Veranstaltungen sowie
  8. Einrichtungen zur Abgabe von Lebensmitteln durch soziale Einrichtungen, zum Beispiel der sogenannten Tafeln,

richtet sich nach der jeweiligen Inzidenzstufe in Kreisen und kreisfreien Städten.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 50 (Inzidenzstufe 3) sind nur zulässig:

  1. der Betrieb von Einzelhandelsgeschäften für Lebensmittel einschließlich Getränken, Kiosken, Apotheken, Reformhäusern, Sanitätshäusern, Babyfachmärkten, Drogerien, Futtermittelmärkten und Tierbedarfsmärkten, Zeitungsverkaufsstellen sowie Einzelhandelsgeschäften für den Verkauf von Schnittblumen, Pflanzen und Saatgut nebst erforderlichem Zubehör, sowie Banken, Sparkassen, Poststellen und Tankstellen, wobei die Anzahl von gleichzeitig anwesenden Kundinnen und Kunden auf jeweils eine Person pro angefangene zehn Quadratmeter der ersten 800 Quadratmeter der Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW zuzüglich jeweils einer Person pro angefangene 20 Quadratmeter der über 800 Quadratmeter hinausgehenden Verkaufsfläche begrenzt werden muss,
  2. der Betrieb allen übrigen Einzelhandelsgeschäften sowie von Einrichtungen zum Vertrieb von Reiseleistungen, wobei die Anzahl von gleichzeitig anwesenden Kundinnen und Kunden jeweils eine Person pro angefangene 20 Quadratmeter der Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW nicht übersteigen darf,
  3. der Betrieb von Einrichtungen des Großhandels für Großhandelskunden und, beschränkt auf den Verkauf von Lebensmitteln, auch für Endkunden, wobei die Anzahl von gleichzeitig anwesenden Kundinnen und Kunden auf jeweils eine Person pro angefangene zehn Quadratmeter der ersten 800 Quadratmeter der Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW zuzüglich jeweils einer Person pro angefangene 20 Quadratmeter der über 800 Quadratmeter hinausgehenden Verkaufsfläche begrenzt werden muss,
  4. Wochenmärkte, wobei der Zugang entsprechend der Besucherzahl so zu begrenzen ist, dass Mindestabstände sicher eingehalten werden,
  5. Messen und Ausstellungen, wobei ausschließlich auf die Inzidenzstufe des Landes abzustellen ist. Die Anzahl gleichzeitig anwesender Besucherinnen und Besucher darf eine Person pro sieben Quadratmeter der für sie zugänglichen Fläche nicht überschreiten, und bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ist zudem für teilnehmende Personen ein Negativtestnachweis erforderlich. Außerdem ist ein besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept erforderlich, das Maßnahmen insbesondere zur Einhaltung des Mindestabstands, zur besonderen Infektionshygiene durch angepasste Reinigungsintervalle, ausreichende Handdesinfektionsgelegenheiten und zu Informationstafeln zum infektionsschutzgerechten Verhalten enthalten muss; das Konzept ist der unteren Gesundheitsbehörde vor der Eröffnung oder der Durchführung vorzulegen und bedarf bei Veranstaltungen mit gleichzeitig mehr als 500 Teilnehmern (einschließlich immunisierter Personen) der vorherigen Genehmigung der zuständigen Behörde in Abstimmung mit der zuständigen unteren Gesundheitsbehörde.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 35, aber höchstens 50 (Inzidenzstufe 2) sind zusätzlich zulässig:

  1. der Betrieb sämtlicher Einzelhandelsgeschäfte sowie von Einrichtungen zum Vertrieb von Reiseleistungen, wobei die Anzahl von gleichzeitig anwesenden Kundinnen und Kunden auf jeweils eine Person pro angefangene zehn Quadratmeter der ersten 800 Quadratmeter der Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW zuzüglich jeweils einer Person pro angefangene 20 Quadratmeter der über 800 Quadratmeter hinausgehenden Verkaufsfläche begrenzt werden muss,
  2. der Betrieb von Jahrmärkten und Spezialmärkten im Freien, wobei die Anzahl gleichzeitig anwesender Besucherinnen und Besucher in geschlossenen Räumlichkeiten eine Person pro zehn Quadratmeter der für sie zugänglichen Fläche nicht überschreiten darf und, wenn der Markt auch für ein Volksfest nach § 60b der Gewerbeordnung typische Einrichtungen zur Freizeitgestaltung umfasst, insbesondere Karussells, Schießbuden oder ähnliches, der Zutritt insgesamt nur mit einem Negativtestnachweis zulässig ist.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz von höchstens 35 (Inzidenzstufe 1) sind zusätzlich zulässig:

  1. beim Betrieb von Einzelhandelsgeschäften für Lebensmittel einschließlich Getränken, Kiosken, Apotheken, Reformhäusern, Sanitätshäusern, Babyfachmärkten, Drogerien, Futtermittelmärkten und Tierbedarfsmärkten, Zeitungsverkaufsstellen sowie Einzelhandelsgeschäften für den Verkauf von Schnittblumen, Pflanzen und Saatgut nebst erforderlichem Zubehör, Banken und Sparkassen sowie Poststellen und Tankstellen, allen übrigen Einzelhandelsgeschäften und Einrichtungen zum Vertrieb von Reiseleistungen auch für Flächen oberhalb von 800 Quadratmetern lediglich eine Begrenzung auf eine Person je zehn Quadratmeter der Verkaufsfläche,
  2. ab dem 27. August 2021 bei Jahrmärkten und Spezialmärkten der generelle Verzicht auf das Erfordernis von Negativtestnachweisen.

Inzidenzstufe 0 (7-Tage-Inzidenz stabil zwischen 0 und 10)

In Kreisen und kreisfreien Städten der Inzidenzstufe 0 (7-Tage-Inzidenz von höchstens 10) entfallen die oben genannten Beschränkungen vollständig, wenn auch für das Land die Inzidenzstufe 0 gilt.

Handwerker und Dienstleister

Dienstleistungen und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann (insbesondere Friseurleistungen, Gesichtsbehandlung, Kosmetik, Fußpflege, Nagelstudios, Maniküre, Massage, Tätowieren und Piercen), sind mit sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit zulässig. Wobei sowohl Kundinnen und Kunden als auch die Person, die diese Handwerks- oder Dienstleistungen ausführt, in Kreisen und kreisfreien Städten der Inzidenzstufen 2 und 3 über einen Negativtestnachweis verfügen müssen, wenn die Kundin oder der Kunde zulässigerweise nicht oder nicht dauerhaft eine Maske trägt, sowie der Mindestabstand nur zwischen der Kundin oder dem Kunden einerseits und der leistungserbringenden Person andererseits unterschritten werden darf, aber zwischen Kundinnen und Kunden untereinander ständig gesichert eingehalten werden muss.

Der Betrieb von Einrichtungen des Handwerks und des Dienstleistungsgewerbes einschließlich des Verkaufs notwendigen Zubehörs, bei denen der Mindestabstand zu Kundinnen und Kunden eingehalten werden kann (zum Beispiel Reinigungen, Waschsalons, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Autovermietung, Sonnenstudios) sind zulässig, wobei die Anzahl von gleichzeitig anwesenden Kundinnen und Kunden auf jeweils eine Person pro angefangene zehn Quadratmeter der ersten 800 Quadratmeter der Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW zuzüglich jeweils einer Person pro angefangene 20 Quadratmeter der über 800 Quadratmeter hinausgehenden Verkaufsfläche begrenzt werden muss. Der Verkauf von sonstigen nicht mit handwerklichen Leistungen oder Dienstleistungen verbundenen Waren ist nur unter der Voraussetzung zulässig, wenn die Anzahl gleichzeitig anwesender Kundinnen und Kunden auf eine Kundin bzw. einen Kunden pro 20 Quadratmeter beschränkt wird.

In Kreisen und kreisfreien Städten der Inzidenzstufe 0 (7-Tage-Inzidenz von höchstens 10) entfallen die oben genannten Beschränkungen vollständig. Ausgenommen davon ist die Pflicht zum Tragen mindestens einer medizinischen Maske für die Erbringerinnen und Erbringer körpernaher Dienstleistungen, die nicht über einen Negativtestnachweis verfügen oder einen dokumentierten Selbsttest nach § 7 Absatz 4 CoronaSchVO durchgeführt haben.

Gastronomie

Die Zulässigkeit des Betriebs von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Kneipen, Cafés, Kantinen, Mensen und anderen gastronomischen Einrichtungen richtet sich nach der jeweiligen Inzidenzstufe in Kreisen und kreisfreien Städten.

Unabhängig von der Inzidenzstufe muss das Personal, das in Kontakt mit Kundinnen und Kunden kommt, vorbehaltlich weitergehender arbeitsschutzrechtlicher Vorgaben mindestens eine medizinische Maske tragen und mindestens zweimal in der Woche an einem bestätigten Selbst- oder Schnelltest unter Aufsicht teilnehmen oder einen Negativtestnachweis vorlegen.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 50 (Inzidenzstufe 3) sind nur zulässig:

  1. Angebote der Außengastronomie für Personen mit Negativtestnachweis, wobei den Gästen ein Sitzplatz und an Theken oder Stehtischen ein Stehplatz zugewiesen werden und die einfache Rückverfolgbarkeit unter Erfassung des genutzten Tisches sichergestellt sein muss sowie zwischen allen Personen, die nicht nach § 4 Absatz 2 CoronaSchVO untereinander den Mindestabstand unterschreiten dürfen, der Mindestabstand sowohl zwischen Sitzplätzen am selben oder an unterschiedlichen Tischen als auch zwischen Stehplätzen gewahrt werden muss,
  2. Betriebskantinen und Mensen in Bildungseinrichtungen einschließlich ihrer Innenbereiche zur Versorgung der Beschäftigten beziehungsweise der Nutzerinnen und Nutzer der Bildungseinrichtungen, wenn sonst die Arbeitsabläufe oder nach dieser Verordnung zulässige Bildungsangebote nicht aufrechterhalten werden könnten, mit sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit,
  3. die Belieferung mit Speisen und Getränken, der Außer-Haus-Verkauf von Speisen und Getränken sowie der Einsatz von und Zugang zu Lebensmittelautomaten, wobei in Innenräumen gleichzeitig maximal eine Kundin oder ein Kunde je zehn Quadratmeter der Geschäftsfläche anwesend sein dürfen,
  4. die Bereitstellung von Räumen einschließlich der erforderlichen Verpflegung für die nach dieser Verordnung ausdrücklich zulässigen Veranstaltungen.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 35, aber höchstens 50 (Inzidenzstufe 2) sind zusätzlich zulässig:

  1. Angebote der Außengastronomie unter Beachtung der übrigen Maßgaben der Inzidenzstufe 3 auch ohne Negativtestnachweis,
  2. der Betrieb gastronomischer Einrichtungen auch im Innenbereich für Personen mit Negativtestnachweis, wobei den Gästen ein Sitzplatz und an Theken oder Stehtischen ein Stehplatz zugewiesen werden und die einfache Rückverfolgbarkeit sichergestellt sein muss sowie zwischen allen Personen, die nicht nach § 4 Absatz 2 CoronaSchVO untereinander den Mindestabstand unterschreiten dürfen, der Mindestabstand sowohl zwischen Sitzplätzen am selben oder an unterschiedlichen Tischen als auch zwischen Stehplätzen gewahrt werden muss,
  3. die Nutzung von Kantinen und Mensen mit sichergestellter Rückverfolgbarkeit und Negativtestnachweis, für die Angehörigen des Betriebs oder der Einrichtung auch ohne Negativtestnachweis.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz von höchstens 35 (Inzidenzstufe 1) sind zusätzlich zulässig:

Wenn auch für das Land die Inzidenzstufe 1 gilt, ist die Nutzung der Innengastronomie unter Beachtung der übrigen Maßgaben der Inzidenzstufe 2 auch ohne Negativtestnachweis zulässig.

Inzidenzstufe 0 (7-Tage-Inzidenz stabil zwischen 0 und 10)

In Kreisen und kreisfreien Städten der Inzidenzstufe 0 entfallen die oben genannten Beschränkungen mit Ausnahme eines Mindestabstandes von 1,5 Metern oder einer entsprechenden baulichen Abtrennung zwischen den Tischen vollständig, wenn auch für das Land die Inzidenzstufe 0 gilt.

Das Personal, das in Kontakt mit Kundinnen und Kunden kommt, kann in der Inzidenzstufe 0 auf das Tragen einer Maske verzichten, wenn es über einen Negativtestnachweis verfügt oder einen dokumentierten Selbsttest nach § 7 Absatz 4 CoronaSchVO durchgeführt hat.

Kultur

Die Zulässigkeit des Betriebs von Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten, Bibliotheken und ähnlichen Einrichtungen (Kultureinrichtungen) sowie die Zulässigkeit von Konzerten und Aufführungen in und von Theatern, Opern- und Konzerthäusern, Kinos und anderen öffentlichen oder privaten Einrichtungen (Kulturveranstaltungen) und von nicht berufsmäßigen musisch-kulturellen Angeboten richten sich nach der jeweiligen Inzidenzstufe in Kreisen und kreisfreien Städten.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 50 (Inzidenzstufe 3) sind nur zulässig:

  1. der Betrieb von Kultureinrichtungen mit vorheriger Terminbuchung, sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit und Beachtung der sonstigen Regelungen der §§ 3 bis 6 und 8, wobei die Anzahl von gleichzeitig anwesenden Besucherinnen und Besuchern in geschlossenen Räumen eine Person pro zwanzig Quadratmeter der für sie geöffneten Fläche nicht übersteigen darf und in Bibliotheken und Archiven keine Terminbuchung erforderlich ist,
  2. Kulturveranstaltungen im Freien für bis zu 500 Zuschauerinnen und Zuschauern mit Negativtestnachweis, sichergestellter besonderer Rückverfolgbarkeit und Einhaltung des Mindestabstands, wobei bei festen Sitzplätzen eine Besetzung mit je einem freien Sitz rechts und links und reihenweise versetzten freien Plätzen (Schachbrettmuster) und in Autokinos, Autotheatern und ähnlichen Einrichtungen ein Abstand von 1,5 Metern zwischen den Fahrzeugen ausreicht,
  3. Kulturveranstaltungen in gut durchlüfteten Räumen oder Räumen mit einer der Raumgröße angepassten viruzid wirkenden Luftfilteranlage, für bis zu 250 Zuschauerinnen und Zuschauer mit Negativtestnachweis, sichergestellter besonderer Rückverfolgbarkeit und Einhaltung des Mindestabstands, wobei bei festen Sitzplätzen eine Besetzung im Schachbrettmuster ausreicht,
  4. der berufsmäßige Probenbetrieb sowie zur Berufsausübung zählende Konzerte und Aufführungen ohne Publikum zur Aufzeichnung oder Übertragung in Fernsehen, Radio oder Internet unter Beachtung der arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben,
  5. der nicht berufsmäßige Probenbetrieb im Freien mit Negativtestnachweis und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit,
  6. der nicht berufsmäßige Probenbetrieb in geschlossenen Räumen mit bis zu 20 Personen mit Negativtestnachweis und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit ohne Gesang und Blasinstrumente.

Stehplätze an Stehtischen dürfen im Rahmen von Kulturveranstaltungen genutzt werden, wenn an ihnen nur Personen unter Beachtung der Kontaktbeschränkungen nach § 4 Absatz 2 und 3 CoronaSchVO stehen. Für die Zulässigkeit gastronomischer Angebote im Zusammenhang mit Kulturveranstaltungen oder in Kultureinrichtungen gelten zusätzlich die Regelungen des § 19 CoronaSchVO.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 35, aber höchstens 50 (Inzidenzstufe 2) sind zusätzlich zulässig:

  1. der Betrieb von Kultureinrichtungen unter Beachtung der übrigen Maßgaben der Inzidenzstufe 3 auch ohne Terminbuchung,
  2. Führungen in Kultureinrichtungen mit Gruppen von bis zu zehn Personen und einfacher Rückverfolgbarkeit,
  3. Kulturveranstaltungen in geschlossenen Räumen unter Beachtung der übrigen Maßgaben der Inzidenzstufe 3 auch für bis zu 500 Zuschauerinnen und Zuschauer,
  4. der nicht-berufsmäßige Probenbetrieb in geschlossenen Räumen unter Beachtung der übrigen Maßgaben der Inzidenzstufe 3 auch mit Gesang und Blasinstrumenten in ständig durchlüfteten Räumen.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz von höchstens 35 (Inzidenzstufe 1) sind zusätzlich zulässig:

  1. der Betrieb von Kultureinrichtungen unter Beachtung der übrigen Maßgaben der Inzidenzstufe 3 auch ohne Terminbuchung, wobei die Anzahl von gleichzeitig anwesenden Besucherinnen und Besuchern in geschlossenen Räumen eine Person pro zehn Quadratmeter der für sie geöffneten Fläche erreichen darf und, wenn auch für das Land die Inzidenzstufe 1 gilt, die Personenbegrenzung völlig entfällt,
  2. Führungen in Kultureinrichtungen mit Gruppen von bis zu 20 Personen und einfacher Rückverfolgbarkeit,
  3. Kulturveranstaltungen im Freien unter Beachtung der übrigen Maßgaben der Inzidenzstufe 3
    a) auch ohne Negativtestnachweis, wenn nicht mehr als 200 Personen teilnehmen, oder
    b) auch mit bis zu 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauern,
    c) mit mehr als 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauern, höchstens aber einem Drittel der regulären Zuschauerkapazität, mit einem durch die zuständige Behörde genehmigten Hygiene- und Infektionsschutzkonzept,
  4. Kulturveranstaltungen in geschlossenen Räumen unter Beachtung der übrigen Maßgaben der Inzidenzstufe 2 auch für bis zu 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauer,
  5. der nicht-berufsmäßige Probenbetrieb im Freien auch ohne Negativtestnachweis sowie in geschlossenen Räumen unter Beachtung der übrigen Maßgaben der Inzidenzstufe 3
    a) auch mit bis zu 50 Personen oder
    b) auch mit Gesang und Blasinstrumenten in ständig durchlüfteten Räumen mit bis zu 30 Personen und bei besonders großen Räumen, wie zum Beispiel Kirchen und Konzertsälen, ebenfalls mit bis zu 50 Personen.

Wenn auch für das Land die Inzidenzstufe 1 gilt, sind Kulturveranstaltungen unter den übrigen Voraussetzungen der Inzidenzstufe 1 zusätzlich zulässig:

a) auch mit bis zu 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauern wahlweise ohne Mindestabstände zwischen den Sitzplätzen oder ohne Negativtestnachweise oder
b) auch mit mehr als 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauern mit Negativtestnachweis,

wenn die Vorschriften zum Mindestabstand eingehalten werden, wobei bei festen Sitzplätzen eine Besetzung im Schachbrettmuster ausreicht.

Ab dem 27. August 2021 sind Musikfeste, Festivals und ähnliche Kulturveranstaltungen mit bis zu 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauern mit Negativtestnachweis und mit einem durch die zuständige Behörde genehmigten Hygiene- und Infektionsschutzkonzept zusätzlich zulässig.

Inzidenzstufe 0 (7-Tage-Inzidenz stabil zwischen 0 und 10)

Bei einer 7-Tage-Inzidenz von höchstens 10 (Inzidenzstufe 0) entfallen die oben genannten der Beschränkungen mit der Maßgabe, dass entweder auf die für die Inzidenzstufe 1 noch geltenden Masken- und Abstandsregelungen sowie Personenbegrenzungen vollständig verzichtet werden kann oder auf das für die Inzidenzstufe 1 noch geltende Erfordernis eines Negativtestnachweises.

Soweit mehr als 500 Personen (einschließlich immunisierter Personen) an einer Veranstaltung teilnehmen, gilt dies nur, wenn auch für das Land die Inzidenzstufe 0 gilt. Bei mehr als 5 000 teilnehmenden Personen (einschließlich immunisierter Personen) ist ein Konzept erforderlich, das das Erfordernis eines Negativtestnachweises vorsehen muss.

Freizeit- und Vergnügungsstätten

Die Zulässigkeit des Betriebs von

  1. Schwimm- und Spaßbädern,
  2. Saunen, Thermen und ähnlichen Einrichtungen,
  3. Zoologischen Gärten und Tierparks, Botanischen Gärten, Garten- und Landschaftsparks,
  4. Freizeitparks, Indoor-Spielplätzen und ähnlichen Einrichtungen für Freizeitaktivitäten,
  5. Schiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen und ähnlichen Einrichtungen für Ausflugsfahrten,
  6. Wettannahmestellen, Spielhallen, Spielbanken und ähnlichen Einrichtungen,
  7. Clubs, Diskotheken und ähnlichen Einrichtungen,
  8. Bordellen, Prostitutionsstätten, Swingerclubs und ähnlichen Einrichtungen sowie die Zulässigkeit der Erbringung und Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen außerhalb von Einrichtungen

richtet sich nach der jeweiligen Inzidenzstufe in Kreisen und kreisfreien Städten.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 50 (Inzidenzstufe 3) sind nur zulässig:

  1. der Betrieb von Schwimm- und Spaßbädern für die Durchführung der Anfängerschwimmausbildung und von Kleinkinderschwimmkursen sowie für die nach § 14 CoronaSchVO zulässige Sportausübung für Personen mit Negativtestnachweis, wobei die Nutzung von nicht sportbezogener Infrastruktur, wie zum Beispiel von Liegewiesen und Wellnesseinrichtungen, unzulässig ist und die Anzahl der Gäste so zu begrenzen ist, dass die Mindestabstände gesichert eingehalten werden,
  2. der Betrieb von frei zugänglichen Botanischen Gärten, Garten- und Landschaftsparks,
  3. der Betrieb von Zoologischen Gärten und Tierparks sowie von nicht frei zugänglichen Botanischen Gärten, Garten- und Landschaftsparks und bei sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit, wobei die Anzahl von gleichzeitig anwesenden Besucherinnen und Besuchern in geschlossenen Räumen eine Person pro zwanzig Quadratmeter der für sie geöffneten Fläche nicht übersteigen darf,
  4. der Betrieb von Skiliften, Wasserskiliften, Minigolfanlagen, Hochseilgärten, Kletterparks und ähnlichen Einrichtungen im Freien für Besucherinnen und Besucher mit Negativtestnachweis unter Beachtung der Vorschriften zum Mindestabstand auch während der konkreten Nutzung,
  5. die Entgegennahme der Spielscheine, Wetten und so weiter in Wettannahmestellen, Wettbüros und so weiter, wobei die Anzahl von gleichzeitig in den Geschäftsräumen anwesenden Kundinnen und Kunden eine Person pro zehn Quadratmeter nicht überschreiten darf und ein über die Spielschein- oder Wettabgabe hinausgehender Aufenthalt in den betreffenden Einrichtungen, zum Beispiel zum Mitverfolgen der Spiele und Veranstaltungen, auf die sich die Wetten beziehen, unzulässig ist,
  6. das Angebot von Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen und ähnlichen Einrichtungen außerhalb geschlossener Räumlichkeiten mit Negativtestnachweis, wobei für gastronomische Angebote die Regelungen des § 19 entsprechend gelten.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 35, aber höchstens 50 (Inzidenzstufe 2) sind zusätzlich zulässig:

  1. der Betrieb von Schwimm- und Spaßbädern, Saunen, Thermen und ähnlichen Einrichtungen einschließlich der nicht sportbezogenen Infrastruktur mit Negativtestnachweis ohne Begrenzung auf die Sportausübung, wobei die Anzahl gleichzeitig anwesender Gäste eine Person pro sieben Quadratmeter der für sie geöffneten Fläche nicht übersteigen darf,
  2. der Betrieb von Indoor-Spielplätzen und ähnlichen Einrichtungen mit Negativtestnachweis, wobei die Zahl gleichzeitig anwesender Gäste jeweils eine Person pro sieben Quadratmeter der für sie geöffneten Fläche nicht übersteigen darf und durch entsprechende Hygienekonzepte sichergestellt sein muss, dass die Vorschriften zum Mindestabstand während der gesamten Nutzung eingehalten werden,
  3. der Betrieb von Spielhallen, Wettbüros und ähnlichen Einrichtungen sowie des Automatenspiels in Spielbanken, wobei die Anzahl von gleichzeitig in den Geschäftsräumen anwesenden Kundinnen und Kunden eine Person pro zehn Quadratmeter der für sie geöffneten Fläche nicht überschreiten darf,
  4. wenn auch für das Land die Inzidenzstufe 2 gilt, der Betrieb von Freizeitparks und ähnlichen Einrichtungen sowie von Spielbanken für Besucherinnen und Besucher mit Negativtestnachweis unter Einhaltung der Vorschriften zum Mindestabstand, wobei die Anzahl von gleichzeitig anwesenden Besucherinnen und Besuchern in geschlossenen Räumlichkeiten eine Person pro zwanzig Quadratmeter der für sie geöffneten Fläche nicht übersteigen darf unter Ausnahme von solchen geschlossenen Räumlichkeiten, die ausschließlich als Anstellbereiche genutzt werden, wenn bei guter Durchlüftung oder bei einer der Raumgröße angepassten viruzid wirkenden Luftfilteranlage in den Warteschlangen ein Abstand von drei Metern zwischen den Personen sichergestellt ist,
  5. wenn auch für das Land die Inzidenzstufe 2 gilt, das Angebot von Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen und ähnlichen Einrichtungen auch einschließlich geschlossener Räumlichkeiten mit Negativtestnachweis, wobei für gastronomische Angebote die Regelungen des § 19 CoronaSchVO entsprechend gelten.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz von höchstens 35 (Inzidenzstufe 1) sind zusätzlich zulässig:

  1. der Betrieb von reinen Freibädern unter den übrigen Voraussetzungen der Inzidenzstufe 2 sowie der Betrieb von Skiliften, Wasserskiliften, Minigolfanlagen, Hochseilgärten, Kletterparks und ähnlichen Einrichtungen unter den übrigen Voraussetzungen der Inzidenzstufe 3 ausschließlich im Freien ohne Negativtestnachweis,
    a) der Betrieb von Hallenschwimmbädern unter den übrigen Voraussetzungen der Inzidenzstufe 2 während Zeiten, in denen die Einrichtung ausschließlich für den Vereinssportbetrieb oder für Angebote der Schwimmausbildung genutzt wird, auch ohne Negativtestnachweis,
  2. der Betrieb von Bordellen, Prostitutionsstätten, Swingerclubs und ähnlichen Einrichtungen sowie die Zulässigkeit der Erbringung und Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen außerhalb von Einrichtungen mit Negativtestnachweis und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit
  3. der Betrieb von Clubs, Diskotheken und ähnlichen Einrichtungen,
    a) im Freien für bis zu 250 Personen mit Negativtestnachweis und mit sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit,
    b) ab dem 27. August 2021, wenn auch für das Land die Inzidenzstufe 1 gilt, auch in geschlossenen Räumlichkeiten und auch mit mehr als 100 Personen mit Negativtestnachweis und mit sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit, wobei ein von der zuständigen Behörde genehmigtes Hygienekonzept vorhanden sein muss, in dem insbesondere Kapazitätsbeschränkungen, Lüftungsregelungen und der Umfang von im Rahmen des Konzepts zulässigen Einschränkungen bei der Einhaltung von Mindestabständen und Maskenpflicht geregelt sein müssen.
  4. wenn auch für das Land die Inzidenzstufe 1 gilt, der Betrieb aller Bereiche von Spielbanken für Besucherinnen und Besucher unter Einhaltung der Vorschriften zum Mindestabstand ohne Negativtestnachweis.
  5. wenn auch für das Land die Inzidenzstufe 1 gilt, der Betrieb von Zoologischen Gärten und Tierparks sowie von nicht frei zugänglichen Botanischen Gärten, Garten- und Landschaftsparks unter Beachtung der übrigen Maßgaben der Inzidenzstufe 3 auch ohne Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit.
  6. wenn auch für das Land die Inzidenzstufe 1 gilt, das Angebot von Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen und ähnlichen Einrichtungen auch ohne Negativtestnachweis, wenn zwischen allen Personen, die nicht nach § 4 Absatz 3 bis 5 untereinander den Mindestabstand unterschreiten dürfen, der Mindestabstand umfassend eingehalten wird,
  7. wenn auch für das Land die Inzidenzstufe 1 gilt, der Betrieb von Freizeitparks und ähnlichen Einrichtungen auch unter Zulassung von gegenüber Absatz 3 Nummer 4 höheren Personenzahlen in geschlossenen Räumlichkeiten durch die zuständige Behörde auf Basis eines Hygienekonzeptes und unter Berücksichtigung der steigenden Anzahl immunisierter Personen, wobei die Personenzahl eine Person pro zehn Quadratmeter der für sie geöffneten Fläche geschlossener Räumlichkeiten nicht übersteigen darf.

Inzidenzstufe 0 (7-Tage-Inzidenz stabil zwischen 0 und 10)

In Kreisen und kreisfreien Städten der Inzidenzstufe 0 (7-Tage-Inzidenz von höchstens 10) entfallen die oben genannten Beschränkungen mit Ausnahme der Regelungen für den Betrieb von Clubs, Diskotheken und ähnlichen Einrichtungen, soweit nicht mehr als 500 Personen (einschließlich immunisierter Personen) an einer Veranstaltung teilnehmen oder mehr als 2 000 Personen (einschließlich immunisierter Personen) täglich eine Einrichtung besuchen.

Wenn auch für das Land die Inzidenzstufe 0 gilt, entfallen die noch bestehenden Beschränkungen auch in diesen Fällen und der Betrieb von Clubs, Diskotheken und ähnlichen Einrichtungen ist unter den sonstigen Maßgaben der Inzidenzstufe 1 auch schon vor dem 27. August 2021 zulässig, wobei im Rahmen des genehmigten Hygienekonzeptes auch mehr als 100 Personen zugelassen werden können.

Für Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen und ähnlichen Einrichtungen ist abweichend nicht auf die Inzidenzstufe des Kreises beziehungsweise der kreisfreien Stadt, sondern auf die Inzidenzstufe des Landes abzustellen, wenn die Angebote Kreis- oder Stadtgrenzen überschreiten.

Fitnessstudios

Die Ausübung von kontaktfreiem Sport in Fitnessstudios ist ab der Inzidenzstufe 2 (7-Tage-Inzidenz von über 35, aber höchstens 50) mit Negativtestnachweis und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit unter Beachtung der Vorschriften zum Mindestabstand mit Ausnahme von hochintensivem Ausdauertraining (insbesondere Indoor-Cycling, HIIT und anaerobes Schwellentraining), zulässig.

In Fitnessstudios ist die Ausübung von Kontaktsport mit bis zu 100 Personen mit Negativtestnachweis und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit zulässig, wenn die Inzidenzstufe 1 (7-Tage-Inzidenz von höchstens 35) erreicht wurde. Bei Inzidenzstufe 1 auch hochintensives Ausdauertraining (insbesondere Indoor-Cycling, HIIT und anaerobes Schwellentraining) mit bis zu 15 Personen mit Negativtestnachweis und Mindestabstand zulässig, wenn die Räume vollständig durchlüftet oder mit viruzid wirkenden Luftfiltern ausgestattet sind.

Wenn auch für das Land die Inzidenzstufe 1 (7-Tage-Inzidenz von höchstens 35) gilt, kann bei der kontaktfreien Sportausübung in Fitnessstudios wahlweise auf die Negativtestnachweise oder den Mindestabstand verzichtet werden.

Darüber hinaus entfallen in Kreisen und kreisfreien Städten der Inzidenzstufe 0 (7-Tage-Inzidenz von höchstens 10) Beschränkungen mit der Maßgabe, dass entweder auf die für die Inzidenzstufe 1 noch geltenden Masken- und Abstandsregelungen sowie Personenbegrenzungen vollständig verzichtet werden kann oder auf das für die Inzidenzstufe 1 noch geltende Erfordernis eines Negativtestnachweises.

Touristische Aufenthalte und Reisebusreisen

Die Zulässigkeit von Übernachtungsangeboten in Hotels, Pensionen, Jugendherbergen, Ferienwohnungen und ähnlichen Einrichtungen sowie die Zulässigkeit der Nutzung von Campingplätzen, von touristischen Busreisen und sonstigen touristischen Angeboten (Stadtführungen und ähnliches) richtet sich nach der jeweiligen Inzidenzstufe in Kreisen und kreisfreien Städten.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 50 (Inzidenzstufe 3) sind nur zulässig:

  1. die Nutzung von dauerhaft angemieteten oder im eigenen Eigentum befindlichen Immobilien und von dauerhaft abgestellten Wohnwagen, Wohnmobilen und so weiter ausschließlich durch die Nutzungsberechtigten,
  2. Angebote für Übernachtungen aus geschäftlichen oder dienstlichen Gründen einschließlich der vollständigen gastronomischen Versorgung dieser Gäste unter Sicherstellung der besonderen Rückverfolgbarkeit,
  3. Angebote für Übernachtungen aus privaten Gründen in Ferienwohnungen, in Wohnwagen und Wohnmobilen auf Campingplätzen sowie in sonstiger, eine Selbstversorgung ermöglichender Weise für Gäste mit Negativtestnachweis bei Anreise und mit sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit auch im Hinblick auf die genutzten Zimmer oder Stellplätze, wobei im Fall gemeinsamer Nutzung einer Unterkunft durch Personen oder Gruppen, die nicht nach § 4 Absatz 2 CoronaSchVO untereinander den Mindestabstand unterschreiten dürfen, bei mehrtägigen Aufenthalten alle drei Tage ein Negativtestnachweis vorgelegt werden muss,
  4. Angebote für Übernachtungen aus privaten Gründen in Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und ähnlichen Beherbergungsbetrieben für Gäste mit Negativtestnachweis, wobei eine gastronomische Versorgung außerhalb der Unterkunft über das Frühstück hinaus nur nach Maßgabe von § 19 CoronaSchVO und die Nutzung von Schwimmbädern, Saunen und so weiter nur nach Maßgabe von § 15 CoronaSchVO zulässig ist sowie bei gemeinsamer Nutzung einer Unterkunft durch Personen oder Gruppen, die nicht nach § 4 Absatz 2 CoronaSchVO untereinander den Mindestabstand unterschreiten dürfen, bei mehrtägigen Aufenthalten alle drei Tage ein Negativtestnachweis vorgelegt werden muss; für die Versorgung mit Frühstück gilt bei gemeinsam genutzten Außenflächen § 19 Absatz 2 Nummer 1 CoronaSchVO entsprechend und bei gemeinsam genutzten Innenräumen § 19 Absatz 3 Nummer 2 CoronaSchVO entsprechend,
  5. touristische Busreisen für Personen mit Negativtestnachweis, wobei noch nicht immunisierte Personen von anderen, nicht zu ihrem Hausstand gehörenden Personen mindestens durch einen freien Sitzplatz und eine freie Sitzreihe getrennt sein müssen sowie die Gesamtbelegung auf 60 Prozent der regulären Kapazität des Busses zu begrenzen ist, soweit nicht ausschließlich immunisierte Personen an der Fahrt teilnehmen oder während der Fahrt alle Insassen eine Atemschutzmaske tragen,
  6. andere touristische Angebote wie Stadtführungen im Freien für maximal zehn Personen mit sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit und, wenn die dauerhafte Einhaltung der Vorschriften zum Mindestabstand nicht gewährleistet ist, Negativtestnachweis; Angebote in geschlossenen Räumen, zum Beispiel in Museen, sind nach Maßgabe der jeweils für die Räumlichkeiten geltenden besonderen Vorschriften zulässig.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 35, aber höchstens 50 (Inzidenzstufe 2) sind zusätzlich zulässig:

  1. auf Campingplätzen auch Übernachtungsangebote in Zelten,
  2. in Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und ähnlichen Beherbergungsbetrieben auch bei privaten Übernachtungsangeboten die volle gastronomische Versorgung unter entsprechender Beachtung der Maßgaben des § 19 CoronaSchVO,
  3. andere touristische Angebote wie Stadtführungen im Freien für bis zu 20 Personen mit sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit und, wenn die dauerhafte Einhaltung der Vorschriften zum Mindestabstand nicht gewährleistet ist, Negativtestnachweis; Angebote in geschlossenen Räumen, zum Beispiel in Museen, sind nach Maßgabe der jeweils für die Räumlichkeiten geltenden besonderen Vorschriften zulässig.

Bei einer 7-Tage-Inzidenz von höchstens 35 (Inzidenzstufe 1) sind zusätzlich zulässig:

  1. auch bei gemeinsamer Nutzung von Unterkünften und bei mehrtägigen Aufenthalten der Verzicht auf die Pflicht zur erneuten Vorlage eines Negativtestnachweises,
  2. touristische Busreisen mit Negativtestnachweis und unter Beachtung der Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske nach § 5 Absatz 4 Nummer 4 CoronaSchVO auch ohne Kapazitätsbegrenzung und Mindestabstand zwischen den Fahrgästen, wenn alle Gäste aus einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt der Inzidenzstufe 1 kommen,
  3. andere touristische Angebote der Inzidenzstufe 3 im Freien ohne das Erfordernis eines Negativtestnachweises, aber mit sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit.

Inzidenzstufe 0 (7-Tage-Inzidenz stabil zwischen 0 und 10)

In Kreisen und kreisfreien Städten der Inzidenzstufe 0 (7-Tage-Inzidenz von höchstens 10) entfallen die oben genannten Beschränkungen vollständig, wobei die Verpflichtung zur Vorlage eines Negativtestnachweises für Personen mit Wohnsitz in einem anderen Kreis beziehungsweise einer anderen kreisfreien Stadt nur dann entfällt, wenn dort bei Reiseantritt die 7-Tage-Inzidenz nachweislich bei höchstens 10 lag.

Für touristische Busreisen ist abweichend nicht auf die Inzidenzstufe des Kreises beziehungsweise der kreisfreien Stadt, sondern auf die Inzidenzstufe des Landes abzustellen, wenn die Angebote Kreis- oder Stadtgrenzen überschreiten.

CORONASCHUTZVERORDNUNG: AKTUELLE REGELUNGEN JE NACH INZIDENZSTUFE VOR ORT

Das Land Nordrhein-Westfalen hat Informationen zu den Inzidenzstufen zusammengestellt.

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