UNIVERSITÄTSSTADT SIEGEN

Wandgemälde mit historischer Stadtansicht als Geschenk

[29.11.2019] Ein Wandgemälde der Künstlerin Zveta Grebe mit einer historischen Stadtansicht der Oberstadt Siegens ziert jetzt das Kursana Domizil Theodor-Keßler-Haus auf dem Witschert in Siegen. Es wurde den Bewohnerinnen und Bewohnern anlässlich des 50-jährigen Bestehens der stadtnahen Dina-Herter-Stiftung übergeben.

Dina Herter wurde 1883 in Siegen geboren, lebte später in Stuttgart und heiratete dort 1923 den General-Oberarzt Dr. Gustav Herter. Sie verstarb am 15. November 1969 und hinterließ ihr beachtliches Vermögen den Bewohnerinnen und Bewohner im damaligen städtischen Altenheim Theodor-Keßler-Haus in ihrer Heimatstadt Siegen in Form einer Stiftung.

Aus den Erträgen (Zinsen) des Stiftungsvermögens werden die Heimbewohner seitdem durch viele Aktivitäten unterstützt. Herausragend ist dabei der jährliche Geschenktag Anfang Dezember, an dem jede Bewohnerin und jeder Bewohner ein individuelles Geschenk nach eigenem Wunsch bekommt. Dazu kommen gemeinsame große Feierveranstaltungen anlässlich des Geburtstages bzw. Hochzeitstages der Stifterin im März bzw. Juni jeden Jahres, sowie ein großes Weinfest im September.

Aber auch verschiedenste Anschaffungen wurden aus Stiftungsmitteln bereits finanziert. Dazu gehören beispielsweise neue Musikinstrumente, Aquarien, die Anlage eines "Naschgartens" auf dem Außengelände mit Beerensträuchern und Obstbäumen oder eine mobile Leinwand mit Laptop und Beamer, um in allen Wohnbereichen alte Filme, Heimatfilme oder Fotos von Festen im Kinoformat vorführen zu können.

Nach dem Willen der Stifterin und in der Stiftungssatzung festgehalten, wird die Stiftung sozusagen in städtischer Regie geführt. So setzt sich der aktuelle, ehrenamtliche Vorstand neben Annika Kron als Heimleiterin mit Simone Langenbach aus der städtischen Sozialverwaltung und Sozialdezernent André Schmidt zusammen. Die Geschäftsführung hat der stellv. Sozialamtsleiter Andreas Kornmann inne.

André Schmidt als Stiftungsvorsitzender stellte in Anwesenheit von zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung und dem Stadtteil fest: „Die Dina-Herter-Stiftung hat in den 50 Jahren ihres Bestehens dem Auftrag der Stifterin entsprechend gehandelt und vielfältige Aktivitäten zum Wohle der Bewohnerinnen und Bewohner entwickelt und durchgeführt. Hierzu gilt es einerseits Dank zu sagen an die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, und andererseits gemeinsam neue Ideen zu formulieren und in neue Aktivitäten münden zu lassen.“

„Insgesamt rund 360.000 Euro konnten so über die Jahre sinnvoll für die Heimbewohnerinnen und -bewohner ausgegeben werden“, resümierte Geschäftsführer Andreas Kornmann. Er stellte zugleich aber fest, dass das Stiftungsvermögen eine gute Sicherheit für die künftige Arbeit darstellt. Angesichts der immer weiter sinkenden Erträge wegen der extrem niedrigen Zinsen seit Jahren seien aber auch Spenden mehr als willkommen.

Gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern klang die Feier und Bildübergabe mit einem festlichen Kaffeetrinken und Musik aus. Für die musikalische Umrahmung sorgte Anja Vogel am Piano und Herwart Isenberg an der Violine, die für ihre künstlerische Leistung mit großem Applaus bedacht wurden.

Kontakt: Stadt Siegen ⋅ Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Sabine Schutz ⋅ Telefon-Nr. (0271) 404-1256

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