UNIVERSITÄTSSTADT SIEGEN

Vor Baumfällung werden Bruthöhlen kontrolliert

[24.10.2018] Am Donnerstag, 25. Oktober 2018, werden im Schlosspark 18 Bäume, die im Zuge der Umgestaltung und Erweiterung des Areals gefällt werden müssen, auf das Vorkommen von Baumhöhlen untersucht.

Dabei soll durch qualifizierte Mitarbeiter überprüft werden, ob Baumhöhlen von Vögeln oder Fledermäusen besetzt sind. Die Aktion wird von der städtischen Grünflächenabteilung in Kooperation mit der Umweltabteilung durchgeführt.

Die Kontrolle erfolgt mithilfe eines Endoskops von einer Arbeitsbühne aus. Um die Gehölzentnahme zu einem späteren Zeitpunkt zu ermöglichen und eine zwischenzeitliche Brutansiedlung oder einen zwischenzeitlichen Bezug durch Fledermäuse zu verhindern, werden die Öffnungen von Baumhöhlen, für die ein Besatz mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann, mit Schaum verfüllt.

„Der richtige Zeitpunkt für eine solche Begutachtung ist der Herbst, wenn die Bruten der Vögel abgeschlossen sind und die Fledermäuse mögliche Winterquartiere in Baumhöhlen noch nicht bezogen haben“, erläutert Biologe Dr. Martin Wiedemann von der Umweltabteilung der Stadt Siegen. Um wirklich alle potenziellen Brutstellen zu erfassen, werden neben offensichtlichen Höhlen auch Schadstellen an den Bäumen begutachtet, die dem Augenschein nach als Quartiere für Vögel oder Fledermäuse in Frage kommen.

Christian Peddinghaus, Grünflächenabteilung: „Wir achten darauf, dass der Verlust von Baumhöhlen als Brutplätze für Vögel und Quartiere für Fledermäuse ausgeglichen wird. Deshalb werden Vogelnistkästen und Fledermauskästen an den Bäumen im Umfeld angebracht.“

Kontakt: Stadt Siegen ⋅ Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Sabine Schutz ⋅ Telefon-Nr. (0271) 404-1256

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