UNIVERSITÄTSSTADT SIEGEN

Stickstoffdioxid-Belastung in der Sandstraße unter dem Grenzwert

[31.01.2020] Der Siegener Stadtverwaltung liegen die vorläufigen NO2-Messwerte für das Jahr 2019 vor, die vom Landesamt für Natur, Umwelt- und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) für den Bereich der Sandstraße in der Siegener Innenstadt ermittelt wurden.

Danach hat sich der bereits vor Monaten erkennbare positive Trend bestätigt.

Mit 38 µg/ liegt der vorläufige Jahresmittelwert erstmals seit fünf Jahren wieder unter dem Grenzwert von 40 µg/. Die Verwaltung führt dies besonders auf den seit Frühjahr 2018 laufenden Verkehrsversuch mit geänderten Ampelschaltungen in der Innenstadt zurück. Seitdem wurde der Verkehr aus der Sandstraße verlagert und somit die Verkehrsdichte reduziert, um die NO2-Belastung zu senken.

Die Einrichtung einer zweiten Abbiegespur an der Hauptkreuzung "Kochs Ecke" in Richtung HTS im vergangenen Herbst hat ebenfalls dazu beigetragen, den Durchgangsverkehr in der Sandstraße zu reduzieren.

„Die verkehrslenkenden Maßnahmen der Stadt Siegen in der Sandstraße sind eine unterstützende Maßnahme, um die Stickoxid-Belastung zu reduzieren und ein Dieselfahrverbot zu verhindern. Trotzdem wird die Stadt Siegen weiter konsequent an der Umsetzung der Maßnahmen des Luftreinhalteplanes Siegen arbeiten. Unser Ziel ist es, den Grenzwert dauerhaft zu unterschreiten“, betonte Stadtbaurat Henrik Schumann in einer ersten Stellungnahme.

Pressekontakt: Stadt Siegen ⋅ Referat für Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Sabine Schutz ⋅ Telefon-Nr. (0271) 404-1220

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