UNIVERSITÄTSSTADT SIEGEN

Siegen nimmt am Wissensaustausch für Klimaschutz teil

[19.05.2021] Die Stadt Siegen ist seit April eine von bundesweit 18 Städten und Gemeinden, die sich an der Initiative "Klimapositive Städte und Gemeinden" beteiligen. Die Kommunen tauschen dabei im Bereich Klimastrategien ihr Wissen rund um klimaschutzrelevante Themen aus, um von gegenseitigen Erfahrungen zu profitieren.

Ein weiterer Baustein ist die Bildung von Netzwerken. Bürgermeister Steffen Mues: „Im Rahmen der Initiative möchten wir systematisch in den bundesweiten Austausch treten. Denn Klimaschutz und Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen gehören zu den zentralen Herausforderungen unserer Zeit.“

"Klimapositive Städte und Gemeinden" ist eine Initiative der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB e.V.). Ziel ist es, einen systematischen Wissensaustausch rund um klimaschutzrelevante Themen zwischen den Kommunen zu schaffen. Dazu gehören Klimastrategien, Klimapläne und Klimaschutz-Ziele, die die Stadt Siegen stetig weiterentwickelt.

Auch Bereiche wie Kreislauffähigkeit, Mobilität, Gesundheit, nachhaltiges Bauen, soziale Teilhabe, Konsumverhalten, Wasserkreislauf und Biodiversität sollen mitgedacht und in den geplanten Maßnahmen berücksichtigt werden. „Wir befinden uns aktuell in einer ersten Phase, in der wir bundesweit Kontakte mit anderen Kommunen aufbauen und den Wissensaustausch aktivieren“, erläutert Lars Ole Daub, Leiter der städtischen Stabsstelle Klimaschutz, und ergänzt: „Die Herausforderungen des Klimaschutzes sind für alle Kommunen ähnlich, Stichwort Klimaneutralität. Und jeder hat bereits seine Erfahrungen gemacht. Man lernt von den Fehlern und Erfolgen untereinander.“

Bisher haben verschiedene Online-Workshops und Schulungen für kommunale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen stattgefunden. So soll sichergestellt werden, dass das Wissen in die unterschiedlichen Geschäftsbereiche gelangt. „Wenn jeder die Themen nur für sich erarbeitet, dann entgehen unter Umständen Chancen, klimarelevante Maßnahmen und Anpassungen in kürzerer Zeit zu realisieren“, so Daub weiter.

Ähnlich sieht es auch Christof Quandel, kaufmännischer Betriebsleiter des städtischen Entsorgungsbetriebs ESi: „Als Tochterunternehmen der Stadt Siegen sind wir natürlich an einem Wissensaustausch mit anderen Kommunen interessiert. Wir sehen darin auch einen positiven Effekt für uns als Entsorgungsbetrieb, unsere bereits vorhandenen klimarelevanten Maßnahmen ergänzend zu optimieren.“

So hat der Entsorgungsbetrieb ESi zwei der insgesamt fünf städtischen Wasserstoff-Fahrzeuge im Einsatz und nutzt bereits intensiv Strom aus Sonnenenergie: Dafür wurde eine neue Photovoltaikanlage auf alle 17 nutzbaren Dächer der Betriebsgebäude auf dem Gelände der Kläranlage im Goldammerweg montiert.

Pressekontakt: Stadt Siegen ⋅ Referat für Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Sabine Schutz ⋅ Telefon-Nr. (0271) 404-1220

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