UNIVERSITÄTSSTADT SIEGEN

"RegioPole"-Lenkungskreis tagte in Siegen: Städte-Netzwerk macht sich neben Metropolen stark

[22.10.2021] Die Universitätsstadt Siegen ist Gründungsmitglied des "Deutschen RegioPole Netzwerk", einem überregionalen Städteverbund zwischen Bielefeld, Erfurt, Koblenz, Paderborn, Trier, Rostock, Siegen und Würzburg.

Unter dem Titel "Regionen entwickeln" hat das Netzwerk einen Förderantrag über 1,8 Millionen Euro vom Ministerium des Innern bewilligt bekommen.

„Gemeinsames Ziel ist es, die Bedeutung der Großstädte außerhalb der Metropolregionen, der sogenannten Regiopolen, in ihrer politischen und raumordnerischen Strukturfunktion zu stärken, um gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen“, so Bürgermeister Steffen Mues, zugleich auch Vorsitzender der Städte-Netzwerks. Dazu gehört, die Zukunftsfähigkeit der Region auszubauen, die Lebensqualität vor Ort zu stärken und sich im Wettbewerb mit (Metropol-)Regionen zu positionieren.

„Bis Ende 2022 sollen unter anderem die empirischen Grundlagen für die Entwicklung der Infrastruktur erhoben werden und Siegen als eine von den deutschlandweit 33 Regiopolen in der Raumordnung und den Landesentwicklungsplänen verankert sein“, erklärte Projektleiter Dominik Eichbaum von der städtischen Wirtschaftsförderung jetzt bei der Tagung des Lenkungskreises des Städte-Netzwerks in Siegen, die erstmals wieder in Präsenz stattfand. Die Stadt Siegen hat den wechselnden Vorsitz im Deutschen RegioPole-Netzwerk bis Ende 2022 übernommen und in diesem Rahmen erstmals eine Tagung des Lenkungskreises ausgerichtet.

Der Lenkungskreis als Gremium der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister wie der Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeisterin steuert die Ziele und den Fortschritt des Städte-Netzwerks Regiopole. Aus Nordrhein-Westfalen konnten mit Oberbürgermeister Pit Clausen (Bielefeld) und Bürgermeister Michael Dreier (Paderborn) zwei weitere NRW-Kommunen in Siegen an der Sitzung teilnehmen. Sie wurde mit einem Stadtrundgang zu den Städtebauförderprojekten "Siegen.Wissen verbindet" und "Siegen - Zu neuen Ufern", geführt von Bürgermeister Steffen Mues, abgerundet.

Jede der Regiopole-Partner übernimmt in dem Förderprojekt einen spezifischen Schwerpunkt, für Siegen sind dies "Bildung, Wissenschaft und Forschung & Entwicklung". Die Kernfragen hier sind, welche nachhaltige Bedeutung die drei Infrastrukturbereiche für die Regiopole Siegen und eine zu etablierende "Regiopolregion" im Dreiländereck haben und wie sich die "Megatrends" aus der Zukunftsforschung auswirken. Das Ergebnis soll sein, regionale Ansätze für die Infrastrukturentwicklung  für die nächsten Jahre abzuleiten und zu erheben, welche Chancen und Risiken für die Region in diesem Bereich bestehen.

Siegen nimmt in der Regiopole-Definition eine wichtige Entlastungs- und Entwicklungsfunktion an der Schnittstelle zwischen Metropolen und ländlichen Raum wahr und hat eine bundesweite Besonderheit durch die überregionale Verbindung mit den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Hessen. Das in Deutschland einmalige Städtenetzwerk wurde bereits 2016 ins Leben gerufen und durch die Stadt Siegen mit initiiert.

Vorrangige Aufgabe ist, die Städte in einer neuartigen Zusammenarbeit zu organisieren, das Netzwerk auf Bundesebene zu platzieren und neue Förder- und Forschungszugänge zu erarbeiten. „Aus der gemeinsamen Arbeit soll dann identifiziert werden, was auf politischer und institutioneller Eben getan werden kann, um Siegen als Regiopole in der Region Südwestfalen und im Dreiländereck auch politisch und formal zu verorten, um die bestmögliche Entwicklung zur Stärkung der Region als eine der 33 Regiopolregionen in Deutschland zu erreichen“, sagte Bürgermeister Mues abschließend.

Für weitere Informationen ist die städtische Wirtschaftsförderung Stadt Siegen telefonisch unter (0271) 404 2526 bzw. per E-Mail unter d.eichbaum(at)siegen.de erreichbar.

Pressekontakt: Stadt Siegen ⋅ Referat für Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Sabine Schutz ⋅ Telefon-Nr. (0271) 404-1220

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