UNIVERSITÄTSSTADT SIEGEN

Mähroboter - eine Gefahr für Kleintiere im Garten

[23.07.2021] Mit den Auswirkungen von Mährobotern im Garten befasst sich ein neues Informationsblatt der städtischen Umweltabteilung.

Mähroboter haben seit einigen Jahren in vielen Gärten die Aufgabe übernommen, die Rasenflächen kurz zu halten. Für viele Gartenbesitzer sind sie eine gelungene Erfindung, die ihnen viel Arbeit und Mühe bei der Gartenpflege erspart.

Dass der Einsatz von Mährobotern aber auch seine Schattenseite hat, ist dabei nur wenigen Gartenbesitzern bewusst. Denn sie häckseln nicht nur den Rasen, sondern auch die Kleintiere, die sich darin aufhalten. Igel, Spinnen, Eidechsen, Mäuse, Schmetterlingsraupen oder Frösche können den Schneidmessern oft nicht ausweichen und werden überrollt, verstümmelt oder getötet. Die Gefahr für Kleintiere wird noch größer, wenn die Mähroboter auch in der Dämmerung und nachts arbeiten, also dann, wenn viele Kleintiere im Garten aktiv sind.

Das Faltblatt gibt einige Hinweise, die helfen sollen, die Gefahr durch Mähroboter für Kleintiere zu reduzieren. Die Experten der Umweltabteilung plädieren außerdem dafür, statt kurzgeschorenem Rasen möglichst artenreiche Blühwiesen im Garten zuzulassen oder neu anzulegen. Nur diese dienen vielen Insekten, Kleinsäugern und Schnecken als Lebensraum und Nahrungsquelle.

Das Faltblatt kann bei der Umweltabteilung der Stadt Siegen (Telefon: 404-3214) angefordert werden.

Darüber hinaus steht es hier als pdf-Datei zum Download bereit ...

Pressekontakt: Stadt Siegen ⋅ Referat für Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Sabine Schutz ⋅ Telefon-Nr. (0271) 404-1220

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