UNIVERSITÄTSSTADT SIEGEN

"Internationale Woche gegen Rassismus" in Siegen

[07.03.2019] Ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm haben der Integrationsrat und die Stadt Siegen gemeinsam mit dem "Netzwerk gegen Diskriminierung" und zahlreichen Kooperationspartnern anlässlich der diesjährigen "Internationalen Wochen gegen Rassismus" (11. bis 24. März 2019) geplant.

Die Programmpunkte und Ziele der Siegener Aktionswoche, die vom 16. bis zum 23. März 2019 stattfinden wird, stellten die federführenden Beteiligten bei einer Pressekonferenz am Dienstag, 5. März 2019, im Detail vor.

„Unser Ziel ist eine Stadt ohne Rassismus. Siegen ist deshalb im Kampf gegen Rassismus eigentlich sogar ganzjährig tätig“, merkte Sozialdezernent André Schmidt an und verwies beispielhaft auf die Aktion "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage", an der sich einige Schulen im Stadtgebiet beteiligen und die seit zehn Jahren bestehende Mitgliedschaft in der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus. Dieses Jubiläum sei auch der Aufhänger für die Stadt Siegen, in diesem Jahr eine ganze Aktionswoche auf die Beine zu stellen.

So werden die Verantwortlichen am Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März 2019 von 12.00 bis 18.00 Uhr mit einem Informations- und Aktionsstand auf der Siegbrücke in der Siegener Innenstadt präsent sein, um mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Der Siegener Runde Tisch der Religionen und das Antidiskriminierungsbüro sowie die Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein (Kommissariat Vorbeugung) werden ebenfalls mit Informationsständen vertreten sein.

Zum Programm der Siegener "Woche gegen Rassismus" zählen außerdem ein Tanzworkshop, ein Vortrag zum Thema Rechtsextremismus, ein Dialogabend, eine Filmvorführung und ein "alternativer Stadtrundgang" des Aktiven Museums. Zum Abschluss ist ein Begegnungsfest mit Konzert im KrönchenCenter geplant. 

„Eine Stadt ohne Rassismus wäre schön, aber noch ist es nicht so weit. Deshalb wollen wir mit der Veranstaltungsreihe über eine komplette Woche ein Statement setzen“, betonte Emetullah Hokkaömeroglu vom Netzwerk gegen Diskriminierung die Bedeutung der Aktionswoche.

Zudem haben sich die Veranstalter zum Ziel gesetzt, Bürgerinnen und Bürger dazu zu ermuntern, persönliche Erfahrungen und Erlebnisse zu den Themen Rassismus und Diskriminierung mitzuteilen oder auf bestehende Benachteiligungsstrukturen hinzuweisen: „Rassismus fügt den Betroffenen sehr großen Schaden zu, sei es physisch oder psychisch“, machte Torsten Büker, städtischer Integrationsbeauftragter, deutlich. „Wir möchten deshalb ein Stimmungsbild von unseren Bürgerinnen und Bürgern erfassen und auf die vorhandenen Netzwerk- und Hilfsstrukturen in Siegen aufmerksam machen. Möglichst viele Opfer von Rassismus sollen wissen, wie und wo sie konkrete Unterstützung erhalten können.“

Bürgerinnen und Bürger, die persönliche Erfahrungen schildern oder auf Benachteiligungsstrukturen hinweisen möchten, sind herzlich eingeladen, sich an den städtischen Integrationsbeauftragten zu wenden. Torsten Büker kann per E-Mail an t.bueker(at)siegen.de und per Telefon unter der Rufnummer (0271) 404-1400 kontaktiert werden. Auf Wunsch werden alle Angaben diskret und vertraulich behandelt. Ebenso steht Torsten Büker bei Fragen zu den genannten Themenbereichen oder zur grundsätzlichen Arbeit des Integrationsrates zur Verfügung.

Weitere Infos zum Programm gibt es im nachfolgenden Flyer:

Internationale Woche gegen Rassismus in Siegen

Kontakt: Stadt Siegen ⋅ Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Sabine Schutz ⋅ Telefon-Nr. (0271) 404-1256

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