UNIVERSITÄTSSTADT SIEGEN

Fünf-Zentner-Bombe in Eiserfeld gefunden

[05.07.2022] In der Eiserfelder Straße 170 in Eiserfeld ist heute Vormittag (Dienstag, 5. Juli 2022) bei einem sogenannten "feststellenden Bodeneingriff" eine Fünf-Zentner-Bombe im Boden gefunden worden. Der Fund liegt rund sechs Meter tief in der Erde.

Nach Angaben des städtischen Ordnungsamtes handelt es sich um einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe der Bezirksregierung Arnsberg wird die Fliegerbombe im Lauf des heutigen Tages vor Ort bergen und entschärfen.

Evakuierung/ Straßensperrungen

Aus Sicherheitsgründen wird in den kommenden Stunden in einem Umkreis von 250 Metern evakuiert. Neben den anliegenden gewerblichen Betrieben sind in diesem Radius nur zwei private Anschriften betroffen, und zwar die Eiserfelder Straße 171 und 179 (24 Anwohnerinnen und Anwohner).

Mitarbeiter der Polizei und des Ordnungsamtes riegeln zur Stunde das Areal rund um den Fundort ab, damit Straßen und Wege nicht weiter befahren werden können. Auch der öffentliche Personennahverkehr wird auf einigen Linien von den Sperrungen betroffen sein. Fahrgäste werden gebeten, sich bei den Verkehrsbetrieben Westfalen-Süd (VWS) über Fahrplanänderungen zu informieren.

Bürgertelefon und Betreuungsstelle eingerichtet

Einsatzkräfte informieren die Anwohnerinnen und Anwohner direkt vor Ort über die Evakuierung. Eine Betreuungsstelle ist eingerichtet. Außerdem ist eine

Telefon-Hotline unter (0271) 404-1750

besetzt. Das Bürgertelefon ist bis zum Abschluss der Maßnahme erreichbar. Die Stadt Siegen informiert hier sowie auf den Social-Media-Kanälen Facebook (@universitaetsstadt.siegen), Twitter (@stadt_siegen) und Instagram (@stadtsiegen) über den aktuellen Stand.

Zum Hintergrund

Im Bereich der Eiserfelder Straße 170 war im Rahmen einer geplanten Baumaßnahme nahe dem ehemaligen Real-Markt durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe der Bezirksregierung Arnsberg eine Luftbildauswertung erstellt worden. Dabei handelt es sich um eine Standardmaßnahme, um im Zuge von Bauarbeiten mögliche Belastungen des Erdreiches durch Kampfmittel auszuschließen. Bei der Auswertung der Luftbilder wurde ein möglicher Blindgänger-Verdachtspunkt ermittelt. Dieser wurde im Rahmen einer sogenannten Bohrlochsondierung abgeprüft und vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe der Bezirksregierung Arnsberg ausgewertet. Die Messwerte hatten Hinweise auf einen metallischen Gegenstand im Boden gegeben.

Pressekontakt: Stadt Siegen ⋅ Referat für Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Sabine Schutz ⋅ Telefon-Nr. (0271) 404-1220

Diese Website benutzt Cookies
Wir benutzen Cookies, um unsere Website stetig zu verbessern. Wenn Sie ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen auf unserer Seite weitersurfen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.
x