UNIVERSITÄTSSTADT SIEGEN

Brut- und Setzzeit beginnt: Hunde anleinen und junge Wildtiere schützen

[13.04.2021] Junghasen erblicken in diesen Wochen ungeschützt am Boden das Licht der Welt und Rehwild legt sein Kitz im Gras ab. Diese sowie Bodenbrüter sind im Wald oder in der offenen Feldflur in Gefahr, wenn sich ein freilaufender Hund in ihrer Nähe aufhält.

Dr. Bernhard Kraft, Leiter der städtischen Umweltabteilung, appelliert daher an Hundebesitzerinnen und -besitzer, ihre Vierbeiner während der Brut- und Setzzeit, die bis in den Juli hineingeht, in freier Landschaft anzuleinen.

"Die Elterntiere können durch die Witterung des Hundes erschrecken und dadurch ihren Nachwuchs vernachlässigen. Für die Brut bedeutet das nicht selten den sicheren Tod", erklärt Dr. Bernhard Kraft. "Es ist klar, dass nicht alle freilaufenden Hunde wild lebende Tiere verfolgen und reißen. Aber schon das ungewollte Aufschrecken kann bewirken, dass Jungtiere von ihren Eltern nicht mehr angenommen werden und so qualvoll verenden."

Damit derartige Zwischenfälle gar nicht erst vorkommen, sollten Hundehalterinnen und Hundehalter einige Regeln und Gesetze kennen und beherzigen. Ein Faltblatt der städtischen Umweltabteilung informiert über die entsprechenden und in verschiedenen Gesetzen enthaltenen Vorschriften. So sollten Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer beispielsweise wissen, dass wildernde Hunde im Extremfall außerhalb des Einwirkungsbereichs ihres Halters bzw. ihrer Halterin vom zuständigen Jagdpächter auch geschossen werden können. Auch wenn Jäger dies natürlich vermeiden wollen, sollte jeder Hund, der nicht aufs (erste) Wort gehorcht, im Wald und in der freien Landschaft an die Leine genommen werden.

Das Faltblatt kann mit nachfolgender PDF-Datei heruntergeladen werden:

Hundehaltung: Hunde in freier Landschaft.

Darüber hinaus liegt es an den Infoständern in den städtischen Rathäusern aus und kann bei der städtischen Umweltabteilung unter der Telefonnummer (0271) 404-3214 angefordert werden.

Pressekontakt: Stadt Siegen ⋅ Referat für Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Sabine Schutz ⋅ Telefon-Nr. (0271) 404-1220


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