UNIVERSITÄTSSTADT SIEGEN

Nachbeurkundung einer im Ausland verstorbenen Person

Ist ein deutscher Staatsangehöriger im Ausland gestorben, kann ein Antrag auf Beurkundung dieses Sterbefalles in einem bundesdeutschen Standesamt gestellt werden.

Für welche Personen ist dies möglich?

Für deutsche Staatsangehörige oder Staatenlose, heimatlose Ausländer sowie ausländische Flüchtlinge mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland.

Wer kann den Antrag stellen?

Antragsberechtigt sind die Eltern und Kinder sowie der Ehegatte oder Lebenspartner des Verstorbenen.

Wo kann der Antrag gestelllt werden?

Zuständig für die Beurkundung ist das Standesamt. Der Antragsteller wendet sich an das Standesamt des Wohnsitzes oder gewöhnlichen Aufenthaltes des Verstorbenen. Der Antrag kann zeitlich unbefristet gestellt werden.

Welche Unterlagen müssen vorgelegt werden?

Welche Unterlagen vorzulegen sind und welche davon wiederum mit einer Apostille oder Legalisation versehen sein müssen ist vom Einzelfall abhängig.  Bitte rufen Sie uns an. Wir geben Ihnen einen Termin zur Prüfung der Unterlagen.

Alle Urkunden, Dokumente und Bescheinigungen sind im Original beim Standesamt vorzulegen. Kopien reichen nicht aus.

Alle Unterlagen in fremder Sprache müssen mit einer deutschen Übersetzung vorgelegt werden. Diese muss im Regelfall von einem öffentlich vereidigten Übersetzer gefertigt worden sein.

Sollten von Ihnen Urkunden in nicht lateinischen Buchstaben vorgelegt werden (beispielsweise: arabisch, kyrillisch) bedürfen die Urkunden auf jeden Fall einer Übersetzung nach der internationalen ISO-Norm R 9. Auch sind bei Aussiedlern und Vertriebenen alte deutsche Urkunden sehr wichtig.

Nach Prüfung der Unterlagen durch das Standesamt wird anschließend ein deutsches Sterberegister erstellt.

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