UNIVERSITÄTSSTADT SIEGEN

Inklusionsbeirat

... Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

[Artikel 3 (3) des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland]

Was ist der Inklusionsbeirat?

Der Inklusionsbeirat der Universitätsstadt Siegen steht in seiner Arbeit als Interessensvertretung für "Selbstbestimmung und Inklusion". Diese Begriffe stehen für ein selbstbestimmtes Leben und für dieses Recht auf gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe setzt sich der Beirat in der Universitätsstadt Siegen ein.

Die Grundlage für diese Arbeit ist die UN-Behindertenrechtskonvention die am 26. März 2009 in Deutschland in Kraft getreten ist. Für die verschiedensten Themen wie barrierefreies Bauen, Wohnen, Arbeit, Kultur, Freizeit, Gesundheit, Sport und Bildung, Weitergabe von Informationen ist der Beitrat Ansprechstelle in der Universitätsstadt Siegen und vertritt und berät in den städtischen Ausschüssen und Gremien die Interessen der Menschen mit Behinderung.

Der Inklusionsbeirat wird aufgrund einer Vorschlagsliste vom Rat der Universitätsstadt Siegen gewählt. Insgesamt gibt es 13 gewählte Mitglieder, davon sind eine Vertretung von acht Beiratsmitgliedern als Einzelpersonen die verschiedene Behinderungsbilder und Interessen widerspiegeln und fünf Mitglieder als Vertretende die für eine Organisation der Behindertenhilfe, der Rehabilitation und Teilhabe arbeiten. Der Inklusionsbeirat arbeitet eng mit der behindertenbeauftragen Person und der Arbeitsgemeinschaft Begegnung zusammen. Die jährlich stattfindende Festveranstaltung "Tag der Begegnung" wird gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Begegnung organisiert und durchgeführt.

Aktivitäten und Aufgaben des Inklusionsbeirates

  • Arbeitsgemeinschaft Begegnung
  • Zusammenarbeit und Vernetzung der verschiedenen Institutionen und Selbsthilfegruppen
  • Tag der Begegnung
  • Aufklärung und Unterstützung
  • Barrierefreies Leben und Bauen in der Stadt
  • Arbeit und Ausbildung
  • Erziehung und Bildung
  • Freizeit und Sport
  • Teilhabechancen und Selbständigkeit
  • Mobilität und Verkehr
  • Kultur und Öffentlichkeitsarbeit
  • Inklusion

Ansprechpersonen

Stadt Siegen, Geschäftsstelle Beiräte und Beauftrage
Gabriele Wiecker, Rathaus Weidenau, Weidenauer Straße 211-213, 57076 Siegen,
Telefon: (0271) 404-2202, E-Mail: g.wiecker(at)siegen.de 

Stadt Siegen, Beauftragte für Menschen mit Behinderung
Monica Massenhove, Rathaus Weidenau, Weidenauer Straße 211-213, 57076 Siegen,
Telefon: (0271) 404-2247, E-Mail: m.massenhove(at)siegen.de 


Leitfaden und Leitsystem "Barrierefreies Bauen im Straßenbereich der Stadt Siegen"

Leitfaden

In Zusammenarbeit der Behindertenbeauftragten Siegens, der städtischen Fachabteilung "Straße und Verkehr" und unter Mitwirkung von Betroffenen wurde ein "Leitfaden zum barrierefreien Bauen im Außenbereich" erstellt. Der Leitfaden regelt die zukünftige, einheitliche Vorgehensweise bei öffentlichen Baumaßnahmen in Siegen. Zunächst wurde er für Überwege und Haltestellen erstellt, in der Fortschreibung soll er aber auch für weitere Bereiche gelten.

Nach intensiver Überarbeitung (deutlich verständlichere, einfachere Sprache) hat der Beirat der Menschen mit Behinderung Siegen dem Leitfaden am 6. Juni 2011 bei einer Enthaltung zugestimmt. Der Rat der Stadt beschloss den Leitfaden dann am 30. Mai 2012 als verbindliche Richtlinie für alle Baumaßnahmen im Zuständigkeitsbereich der Stadt.

Leitfaden "Barrierefreies Bauen im Straßenbereich der Stadt Siegen".

Leitsystem

Die Merkmale des barrierefreien Bauens im Straßenraum haben sich in den letzten Jahren sehr verändert und mit der Veränderung auch die Herausforderung und die Ansprüche. Seit der Verabschiedung des Behindertengleichstellungsgesetzes 2002 verpflichten auch Bauordnungen und Normen zur Barrierefreiheit.

Blinden und sehbehinderten Menschen die Voraussetzungen für die Teilnahme am öffentlichen Leben zu erleichtern ist ein Schwerpunkt.

Das Auffinden von Straßenquerungen, Haltestellen oder die Orientierung auf großen Plätzen ist für diese Menschen oft nicht ohne Hilfe möglich. Um die Selbstständigkeit zu unterstützen, sind oftmals bauliche Orientierungshilfen notwendig. Diese Orientierungshilfen sind unter anderem ertastbare, taktile Leitsysteme. Neben der haptischen Wahrnehmung ist der Kontrast zwischen Leitsystem und Bodenbelag sehr wichtig.

Die Stadt Siegen hat in Zusammenarbeit mit Betroffenen unverwechselbare und gleichbleibende Leitelemente festgelegt, die bereits in der Planungsphase einbezogen werden. Diese gleichbleibenden Elemente ermöglichen den Wiedererkennungswert von Fußgängerquerungen und Haltestellen. Leitelemente dienen der Orientierung, Warnung und Leitung der blinden und sehbehinderten Menschen.

Barrierefreies Bauen im Straßenbereich der Stadt Siegen - Das Leitsystem (Broschüre).

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