UNIVERSITÄTSSTADT SIEGEN

Babyschwimmen

Baby im Wasser (Bild: ZoneCreative/Fotolia.com)

Dem Babyschwimmen wird seit jeher eine Reihe von positiven Einflüssen auf die frühkindliche Entwicklung nachgesagt. Das gilt natürlich auch für jede andere Förderung, in der dem Kind beispielsweise angemessene Bewegungserfahrungen, taktile Reize oder die elterliche Zuwendung vermittelt werden.

Jede Form von altersgemäßen Spiel- oder Sportangeboten ist daher positiv zu bewerten. Das Babyschwimmen bietet aber einige zusätzliche Eigenschaften, die es zu einer besonders wertvollen Ergänzung der frühkindlichen Förderung machen:

  • Es unterstützt die gesunde Entwicklung des Kindes in erheblichem Maße, weil Wasser ein körper-, bewegungs- und sinnesstimulierendes Medium ist, das den ganzen Menschen anspricht.
     
  • In zahlreichen Untersuchungen werden dem Babyschwimmen die Verbesserung der motorischen Koordination, eine Entwicklungs- und Sprachförderung, eine Bindungsförderung zwischen Eltern und Kind sowie Persönlichkeitsförderung bestätigt.
     
  • Ein ganz wesentlicher Punkt ist aber auch die frühzeitig erworbene Wassersicherheit des Kindes. Bei Kindern, die in den Genuss des Babyschwimmens gekommen sind bzw. danach als Kleinkinder beispielsweise an einer gezielten Wassergewöhnung teilgenommen hatten, sinkt das Ertrinkungsrisiko bereits im Kleinkindalter außerordentlich.
     
  • Wassersicherheit erleichtert darüber hinaus das spätere Schwimmen lernen und gibt nicht zuletzt den Eltern mehr Sicherheit.

Was sollten Eltern beim Babyschwimmen beachten?

Es gibt also viele gute Gründe, mit seinem Kind zum Babyschwimmen zu gehen. Wie in allen Lebensbereichen ist aber auch hier eine Abwägung zwischen den positiven Aspekten und möglichen negativen Auswirkungen vorzunehmen. Auch in Schwimmbädern ist - wie in anderen Lebensbereichen, beispielsweise im Straßenverkehr, in Innenräumen oder bei der Nahrung - nicht auszuschließen, dass eine Berührung mit Schadstoffen und Allergenen erfolgt.

In Bezug auf die eigenen Kinder können Vorkehrungen getroffen werden, mögliche Risiken zu minimieren:

  • Grundsätzlich sollte vor der Teilnahme an einem Babyschwimmkurs der Kinderarzt zu Rate gezogen werden; dies wird bei angeleiteten Kursen in Deutschland seit jeher grundsätzlich empfohlen. Es kann bei manchen Kindern akute gesundheitliche Probleme geben, die das Schwimmen und Baden zunächst ausschließen. Auch kann bei einzelnen Kindern eine Prädisposition für allergische Erkrankungen oder Asthmaleiden vorhanden sein; diese wird der Kinderarzt, auch unter Berücksichtigung der allergischen Erkrankungen in der Familie, feststellen können.
     
  • Besorgten Eltern von Kindern unter zwei Jahren, in deren Familien gehäuft Allergien auftreten, empfiehlt das Umweltbundesamt derzeit aus Vorsorgegründen vom Babyschwimmen abzusehen. Alle anderen Kinder und Erwachsenen können Schwimmbäder mit einer Wasseraufbereitung nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik weiter ohne Bedenken nutzen.
     
  • Gründliches Körperreinigen vor dem Schwimmen verhindert das Einbringen von mitgebrachten organischen Bestandteilen (beispielsweise Schweiß, Kosmetika und Harnstoff) als entscheidende Reaktionspartner von Chlor fast vollständig und reduziert ein mögliches Erkrankungsrisiko.

Kurszeiten Hallenbad Eiserfeld

Donnerstag
16.00 bis 16.30 Uhr (für Kinder von 3 bis 7 Monaten)
16.30 bis 17.00 Uhr  (für Kinder von 7 Monaten bis zirka 1 ½ Jahren)
17.00 bis 17.30 Uhr (für Kinder von zirka 1 ½ bis 3 Jahren)

Informationen und Anmeldung

1 Termin Theorieteil sowie 6 Termine × 30 Minuten. Kursgebühr 45,00 Euro.

Weitere Informationen zu den Kursen erhalten Sie direkt über die

Kursleitung

Stephanie Rex
Telefon: (0170) 3130707
E-Mail: stephanie.rex(at)web.de

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