UNIVERSITÄTSSTADT SIEGEN

Klimaschutz in Siegen

Die Universitätsstadt Siegen ist bereits seit Jahren im Klimaschutz aktiv. Seit 1995 ist die Stadt Mitglied im Klima-Bündnis, welches Vorreiter im globalen und lokalen Klimaschutz ist. Die Mitglieder beschäftigen sich auf lokaler, nationaler, europäischer und internationaler Ebene mit den Themen Klimaschutz, Reduktion von CO2 Emissionen, Biodiversität und Tropenwaldschutz.

Von 2009 bis 2011 und 2012 bis 2015 hat die Stadt den European Energy Award® (eea) erfolgreich durchlaufen; einem internationalen Qualitätsmanagement- und Zertifizierungsinstrument für kommunalen Klimaschutz. Die Stadt Siegen hat gleich im ersten Anlauf vorzeitig die Zertifizierung des European Energy Award® geschafft. Diese Auszeichnung für vorbildliche Arbeit im Bereich kommunaler Klimaschutz und Energie wird an Kommunen verliehen, die in Aufgabenbereichen wie beispielsweise Verkehr, städtische Gebäudebewirtschaftung oder auch Öffentlichkeitsarbeit im Klimaschutz die Anforderungen in dem europaweiten Zertifizierungsverfahren erfüllen.

Ebenso erfolgte 2015-2017 eine Teilnahme am eea-plus, einem Vorläufer des heutigen European Climate Adaptation Award (eca), einem Qualitätsmanagement- und Zertifizierungsinstrument zur Identifikation der Anpassungskapazität und zur Ermittlung und Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen.

Für die Gründung des Energievereins Siegen-Wittgenstein e.V. im Jahr 2011 wurde Siegen beim Wettbewerb "Klimaaktive Kommune" (bis 2015 Wettbewerb "Kommunaler Klimaschutz") 2015 ausgezeichnet.

Die Universitätsstadt Siegen vernetzt sich lokal und regional beispielsweise mit anderen klimaschutzaktiven Akteuren, Kommunen, Initiativen, Unternehmen, wie etwa über das klimanetzwerk.südwestfalen (Netzwerk der kommunalen Vertreter/innen Südwestfalens; vormals: Arbeitsgemeinschaft Klimaschutz - AGKS), die EnergieAgentur.NRW oder die Effizienz-Agentur NRW.

Die Universitätsstadt Siegen berücksichtigt gemäß einem Ratsbeschluss vom 25.09.2019 die Auswirkungen auf das Klima sowie die ökologische, gesellschaftliche und ökonomische Nachhaltigkeit bei jeglichen davon betroffenen Entscheidungen

Mit den weiteren Ratsbeschlüssen vom 26. Februar 2020 hat sich die Stadt zum einen das Ziel gesetzt bis 2040 den eigenen kommunalen Gebäudebestand klimaneutral zu gestalten. Zum anderen sollen erneuerbare Energien ausgebaut werden. Dazu sollen lokal und regional (über die Stadtgrenzen hinaus) Maßnahmen zur Nutzung regenerativer Energien ergriffen werden.


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