UNIVERSITÄTSSTADT SIEGEN

Solarkataster für städtische Dachflächen

Der Rat der Stadt Siegen hat im Rahmen des Maßnahmenkatalogs  die Verwaltung beauftragt, die städtischen Gebäude bzw. Dachflächen auf Ihre Eignung für eine solarenergetische Nutzung zu prüfen.

In Zusammenarbeit der Abteilungen Hochbau, Vermessung und Umwelt haben der Energiebeauftragte und der Klimaschutzbeauftragte der Stadt Siegen die geeigneten Dachflächen herausgesucht.

Es wurden alle städtischen Gebäude daraufhin überprüft, ob die Dachflächen für eine mindestens 20jährige Solarnutzung statisch sowie bezüglich des aktuellen baulichen Dachzustands grundsätzlich geeignet sind. Ein großer Teil der städtischen Gebäude schied unter diesen Voraussetzungen für eine Solarnutzung aus.

Vor Ort wurde das Solarpotenzial der verbliebenen Gebäude anhand der Ausrichtung der Dachflächen und der Verschattung analysiert. Standorte mit zu geringem Ertragspotenzial oder zu geringer Dachgröße sowie zu hohem Investitionsaufwand für eine Nachrüstung (z. B Einbau von Verstärkungen für die Zusatzlast einer Solaranlage) wurden nicht berücksichtigt.

Die Ergebnisse der Analyse für die geeigneten Dachflächen werden in den nachstehend aufgeführten Steckbriefen genauer beschrieben. Anhand von Luftbild und Katasterplan ist die Lage der Dachflächen erkennbar.

Die Anlage auf dem Fürst-Johann-Moritz-Gymnasium ist seit 10 Jahren in Betrieb.

Weitere Gebäude werden nach erfolgreicher Dachsanierung gegebenenfalls in das Solarkataster übernommen.
Für die Standorte wurde eine erste Abschätzung der nutzbaren Dachfläche bzw. der zu installierenden Leistung durchgeführt.

Für die ersten Standorte ergeben sich folgende Potenziale:

"Achenbacher Schule": 7 kWp 
(PV-Anlage wurde im April 2011 ans Netz angeschlossen)

Fürst-Johann-Moritz-Gymnasium: 7-12 kWp 
(PV-Anlage wurde im Juni 2010 ans Netz angeschlossen)

Pestalozzischule: 10 kWp
(PV-Anlage wurde im April 2011 ans Netz angeschlossen)

Rathaus Weidenau: 42 kWp 
(Bau der PV-Anlage  für Mai 2011 geplant)

Standort Feuerwehrgerätehaus Kaan-Marienborn 10 kWp 
(PV-Anlage wurde im Herbst 2010 ans Netz angeschlossen)

Die Errichtung einer Solaranlage auf den vorstehend genannten städtischen Dachflächen wird durch einen Vertrag geregelt (siehe nachfolgende "Richtlinie zum Betrieb von Solarstromanlagen auf städtischen Gebäuden"). Die Betreiber sind in Absprache mit der Stadt verpflichtet, mittels Schautafeln oder einer digitalen Anzeigetafel eine Nutzung der Anlage für didaktische Zwecke beispielsweise für Schulen zu ermöglichen. Für die Nutzung durch gewerbliche Betreiber wird ein geringer Teil des Erlöses als Dachmiete fällig.

Richtlinie zum Betrieb von Solarstromanlagen auf städtischen Gebäuden.

Ansprechpartner

Klimaschutzbeauftragter:

Paul Hartmann

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