UNIVERSITÄTSSTADT SIEGEN

Die älteste Urkunde im Bestand des Stadtarchivs Siegen vom 11. April 1276

Die älteste Urkunde im Bestand des Stadtarchivs Siegen vom 11. April 1276

In dem von der Kanzlei des Erzbischofs von Köln am 11. April 1276 (nach unserem modernen Kalender dem 21. April jenes Jahres) ausgestellten Privileg gewährte der Kölner Erzbischof Siegfried von Westerburg der Stadt Siegen die Erneuerung ihrer Privilegien. Gleichzeitig erhöhte er aber auch die jährlich an ihn zu entrichtenden Abgaben von 40 auf 50 Mark - eine für die damalige Zeit recht beträchtliche Summe. Aus einem Bestand von mehr als 1.000 spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Urkunden wählte das Team des Stadtarchivs dieses Dokument stellvertretend aus, um den formalen Aufbau eines solchen für die frühe Geschichte unserer Städte typischen Rechtsdokuments zu erläutern.

Die bereits unter den Vorgängern des Erzbischofs der Stadt Siegen zugestandenen Freiheiten, Rechte, Gewohnheiten und Gnaden bildeten eine der wesentlichen Grundlagen für die Entfaltung des städtischen Handels und die Entwicklung der handwerklichen Produktion. Insbesondere aber gelten sie als Ausgangspunkt für die Ausbildung eines eigenständigen und von den Stadtherren, den Erzbischöfen von Köln und den Grafen von Nassau, unabhängigen Stadtregiments.

Signatur: Stadtarchiv Siegen, Bestand A, U1

Diese Website benutzt Cookies
Wir benutzen Cookies, um unsere Website stetig zu verbessern. Wenn Sie ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen auf unserer Seite weitersurfen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus.
x