UNIVERSITÄTSSTADT SIEGEN

Städtische Galerie Haus Seel

Seit 2016 ist das Haus Seel für unsere Besucher stärker denn je zu einem Treffpunkt der Kultur geworden. Unter dem Titel "… abends in der Galerie" bieten wir Ihnen Vorträge, Lesungen, Gespräche und Konzerte an. Der Eintritt ist frei.

Vorbeikommen, zuhören, mitreden, in angenehmer Atmosphäre alte Bekannte treffen und neue Kontakte knüpfen: So lautet unsere Einladung an Sie!

Programm

Eine aktuelle Programmübersicht erhalten Sie in nachfolgendem Dokument:

Städtische Galerie Haus Seel: Ausstellungen und Begleitprogramm (1. Jahreshälfte 2019).

Ausstellungen

12. Juni bis 14. Juli 2019

Universität Siegen Department Kunst "Display and unfold"

UNI Siegen, Department Kunst:
display and unfold

Studierende des Fachs Kunst der Universität Siegen stellen unter aktiver Einbeziehung der beiden Galerieräume Werke unterschiedlichster Techniken und Materialkomponenten aus. Die Ausstellung display and unfold geht in der fotografischen Präsentation neue Wege. Über die Präsentation an der Wand hinaus erweitert die Ausstellung die Fotografie zu einem Experimentierfeld im Kontext des "Display" (englisch display = Schaustellung, to display = zeigen, entfalten). Mit dem fotografischen Display, gedacht als eine "Vorrichtung zum Zeigen von Bildern", rückt die Form, wie ein Bild gezeigt wird in den Vordergrund. Vitrinen, Schaufenster, Bilderrahmen und Bildschirme sind bekannte Phänomene. In display and unfold erforschen die Studierenden neue mögliche Verbindungen der Fotografie mit dreidimensionalen Konstruktionen, bis hin zur raumgreifenden Bild-Architektur. Erprobt werden Fragestellungen nach Bezügen zwischen Fotografien und plastischen Strukturen sowie dem konkreten Ausstellungsraum. Die räumlichen und besonderen architektonischen Gegebenheiten der Städtischen Galerie werden als Display untersucht und bespielt.

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler sind:
Sabrina Diehl, Jana Dönnerweg, Marlena Guhlke, Nadine Kinzel, Prof. Dr.-Ing. Mustafa Kizilcay, Mandy Lucht, Franziska Pfeiffer, Yannick Pütz, Carina Schmidt, Vivien Schneider, Lara Velasquez Zuniga, Anna-Lina Zimmermann

Betreuung: Professorin Uschi Huber

Eröffnung: Mittwoch, 12. Juni 2019, 19.00 Uhr 


27. Juni 2019

Titelmotiv der Ausstellung display and unfold

UNI Siegen, Department Kunst: display and unfold - Künstlergespräch zur Ausstellung

Die von Prof. Uschi Huber (Universität Siegen, Department Kunst) betreuten Künstlerinnen und Künstler, die die aktuelle Ausstellung "display and unfold" konzipiert und inszeniert haben, berichten zu ihren Überlegungen hinsichtlich der fotografischen Schwerpunktsetzung und dem Ausloten klassischer Präsentationsformen einerseits und neuen, raumgreifenden Bild-Architekturen andererseits. Das thematische Zusammenwirken bekannter Präsentationsvorrichtungen und neuer plastischer Strukturen evoziert Fragen zu einer Fortschreibung der Bildsprache. Zu diesen Fragen und den individuell gemachten Erfahrungen bei der Auswahl von Medium und Position im Raum möchten die Mitwirkenden der Ausstellung, die eigens für die beiden Ebenen der Galerie einschließlich des Schaufensters entwickelt wurde, mit dem Publikum ins Gespräch kommen.

Donnerstag, 27. Juni 2019, 19.00 Uhr


25. Juli bis 18. August 2019

Kunstwerk "großes hirnloses Gelb 1" von Frank Michael Zeidler (Foto: Frank Michael Zeidler)
Logo Kunst Sommer 2019

Frank Michael Zeidler: Gemaltes und Gezeichnetes

Frank Michael Zeidler (geboren 1952 in Leipzig) lebt und arbeitet in Potsdam. Die Ausstellung des Kunstvereins im Rahmen des KunstSommers 2019 zeigt Arbeiten aus den letzten Jahren. "Gemaltes und Gezeichnetes" stehen nicht im Gegensatz, sondern ergänzt sich derart, dass die Arbeiten teilweise als direkte Gegenüberstellung zueinander gruppiert als "Paare" auftauchen. Malerei und Zeichnung stehen in einem intensiven Dialog zueinander. "Einzelgänger" sind Bilder und Zeichnungen, die als Solitäre gezeigt werden.

Eröffnung: Donnerstag, 25. Juli 2019, 19.00 Uhr


22. August bis 15. September 2019

Titelmotiv mit Spruch Dazwischen ist shining
Logo Kunst Sommer 2019

Kunstraum Siegen: dazwischen ist shining
- Eine Ausstellung von KulturSiegen -

Seit 2008 existiert der Kunstraum Siegen - Atelier für Kunst und Fragen - auf Initiative des Künstlers Ulrich Langenbach in der Alten Marienschule in Geisweid. 12 Künstlerinnen und Künstler arbeiten hier gemeinsam und treffen sich wöchentlich zum Gespräch über philosophische und künstlerische Fragen.
2012, 2015 und 2017 haben einzelne Künstlerinnen der Gruppe mit Ausstellungen im Kunstraum am Siegener Kunstsommer teilgenommen, sowie 2013 an der Gruppenausstellung des Deutschen Künstlerbundes "Ironie in der Kunst - aus Ernst wird Spaß". 2014 installierten acht Künstlerinnen die Ausstellung "ACHT LOS IM BAHNHOF" im Kulturbahnhof Kreuztal. Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen gab es unter anderem in Litauen (Baltic Bridges /Watercolour Biennial Baltic Bridges) sowie im Siegerland in Burbach (Alten Vogtei) und im Museum Freudenberg. Auch am jährlichen Kunstwechsel beteiligt sich Kunstraum Siegen. Jedes Jahr im November findet eine Gruppenausstellung aller Mitglieder in den Atelierräumen statt. Im Sommer 2019 ist der Kunstraum Siegen auf Einladung von KulturSiegen zu Gast in der Städtischen Galerie Haus Seel.

Hier nutzen die Künstlerinnen und Künstler beide Etagen räumlich-installativ. Die unterschiedlichen Disziplinen wie Malerei, Zeichnung, Film, Installation, Objekt und Environment verbinden sich zu einer Gesamtschau. Zwischen den Positionen der einzelnen Künstler werden Verbindungen geknüpft, die das Erlebnishafte steigern und über die Aneinanderreihung von Einzelwerken hinausgehen. So werden die Räume und Fenster als Gesamtkunstwerk erlebbar.

Beteiligt sind: Nina Evers, Marlies Forneberg, Petra Gerlach, Ingrid Hamel-Weber, Helga Hoffmann, Larissa Hornen, Stefan Krusch, Renate Moritz, Mrika Sylejmani-Tahiraj, Hartmut Traut, Barbara Weiß

Eröffnung: Donnerstag, 22. August 2019, 19.00 Uhr

Begleitveranstaltung: Donnerstag, 12. September 2019, 19.00 Uhr – Filmvorführung: "Vivian’s Garden" (Großbritanien 2017, Regie: Rosalind Nashashibi) – Eine intime Momentaufnahme des Lebens der Künstlerin Vivian Suter, Teilnehmerin an der documenta 14, und ihrer Mutter Elisabeth Wild in Guatemala.

 

 

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