UNIVERSITÄTSSTADT SIEGEN

Projekte "Kultur und Schule"

Die Schule ist einer der wichtigsten Orte, um Kinder und Jugendliche an kulturelle Bildung heranzuführen. Oft bringt sie junge Menschen erstmals mit Kunst und Kultur in Kontakt. Die Landesregierung unterstützt in zusammenarbeit mit den Kommunen die Schulen dabei. Das direkte Erleben, künstlerische Aktivität und kulturelle Bildung sind wichtig für die Entwicklung junger Menschen: für eine differenzierte Wahrnehmung, das Ausdrucksvermögen, die Ausbildung einer ästhetischen Intelligenz und die Gestaltung des eigenen Lebens. Nordrhein-Westfalen zeichnet sich durch eine vielfältige Kulturlandschaft aus. Es gibt viele Künstlerinnen und Künstler und Orte, die dazu einladen, Kunst und Kultur hautnah zu erleben. Hier setzt das Landesprogramm "Kultur und Schule" an. Dabei sind alle Kultursparten willkommen: Theater, Literatur, bildende Kunst, Musik, Tanz, Film oder neue Medien. Die Projekte ergänzen das schulische Lernen. Sie ermöglichen den Kindern und Jugendlichen die Begegnung mit Kunst und Kultur - unabhängig vom familiären Hintergrund und Wohnumfeld.


Aus den Projekten des Förderzeitraums Schuljahr 2019/ 2020

Birlenbacher Schule - Gesamtkunstwerk Buch

Beim "Gesamtkunstwerk Buch" haben 13 Schülerinnen und Schüler, davon viele mit einem interkulturellen Hintergrund, regelmäßig an dem Projekt mitgewirkt. Sie entwickelten eigene Ideen zur Texterstellung, die in die literarische Form gebracht wurde - es entstanden Kurzgeschichten und Lyrik in Form von Haikus oder in anderen Reimformen. Die Texte wurden hinterher eigenhändig unter künstlerischer Anleitung von Olaf neopan Schwanke (Didaktischer Leiter: Ralf Derichs) illustriert. Die Illustrationen wurden auf Klappkarten übertragen, auch Daumenkinos wurden gebastelt und mit eigenen Texten und Illustrationen versehen. Das Projekt musste aufgrund der Corona-Pandemie-Präventionen leider vorzeitig beendet werden. Eine geplante Leseveranstaltung und eine Ausstellung in der Schule mussten entfallen. Die Schülerinnen und Schüler haben ihre kleinen Buchkunstwerke, die ihnen selber ans Herz gewachsen waren, auf eigenen Wunsch mit nach Hause genommen und teilweise zu verschiedenen Anlässen verschenkt.


Bertha von Suttner-Gesamtschule - Albtraum in Rosarot (vormals "Wasser")

Der ursprüngliche Arbeitstitel des Projekts, "Wasser", wurde von der Gruppe, ausgelöst durch erste Improvisationen und Proben, in "Albtraum in Rosarot" abgeändert. Die Grundidee, eine ebenso gesellschaftskritische wie komödiantische Theaterhandlung rund um die Ressource Wasser zu entwickeln, wurde beibehalten. Die Schülerinnen und Schüler im Alter von 17 bis 18 Jahren entwickelten unter der Leitung von Lars Dettmer (Didaktische Leitung: Anja Siebert) Figuren und Szenen, die zum Bühnenstück rund um eine Vergnügungsschifffahrt, auf der nichts so ist, wie es scheint, zusammengefasst wurden. Die für Mai oder Juni geplante Aufführung des sogenannten Edu-Dramas im Siegener Kulturhaus Lyz musste aufgrund der Corona-Pandemie leider entfallen. Die begonnenen Proben, bei denen alle eine selbst gewählte und sorgfältig ausgestaltete Rolle spielten, fanden einen abrupten Abbruch.


Giersbergschule - Aus Holz, mach "Kunst"!

In diesem Projekt unter der künstlerischen Leitung des Bildhauers Michael Rückwardt (Didaktische Leitung: Ulrike Mader) haben Kinder aus der 3. und 4. Klasse die Möglichkeit bekommen, das Material Holz in all seiner Vielfalt kennenzulernen und handwerklich und künstlerisch zu bearbeiten. Auch die für die Holzbearbeitung notwendigen Werkzeuge wurden vorgestellt und deren Handhabung vermittelt. Aus Sperrholzplatten, Kanthölzern, Rundhölzern und anderen Holzresten konnten die Kinder nach eigenen Ideen und Vorstellungen ihre eigenen Kunstwerke bauen. Die Kinder waren sehr engagiert und mit großer Freude mit ihren Arbeiten beschäftigt. Erste Ideen für eine Präsentation der entstandenen künstlerischen Objekte in der Schule waren bereits entwickelt, die Presse nebst Eltern und Freunden eingeladen, als der Corona-Lockdown die weitere Projektarbeit und die damit verbundene Abschlusspräsentation unmöglich machte.


Realschule Am Oberen Schloss - Fantastisch plastisch!

Das Kunstprojekt "Fantastisch plastisch!" konnte unter der Leitung des Siegener Künstlers Olaf neopan Schwanke (Didaktische Leitung: Sandra Drößler) mit zunächst 13 Kindern der 7. Klasse durchgeführt werden. Sie lernten nach Anleitung viel über die verwendeten Materialien wie Pappmaché, Pastellkreiden oder Gips, Papier und Holz, aus denen lebensgroße Tierfiguren und Fantasiewesen entstanden. Die Schülerinnen und Schüler lernten, auch bei längerfristigen Projekten am Ball zu bleiben und die Geduld und Motivation nicht zu verlieren. Zwischendurch-Themen wie Weihnachts-Klappkarten oder lineare Zeichnungen sorgten neben der Abwechslung nach den wochenlangen plastischen Themen auch für die Förderung feinmotorischer Fähigkeiten. Es wurden tolle Ergebnisse erzielt und die teilnehmenden Kinder hatten viel Spaß. Nach dem ersten Halbjahr wurde auch aufgrund von Disziplinproblemen mit einigen Schülerinnen eine Ergänzung und Umstrukturierung der Teilnehmenden vorgenommen. Der Kurs lief danach sehr homogen mit 16 Teilnehmenden bis zum Lockdown. Das geplante Ziel - Kunstausstellung zum Schuljahresabschluss - konnte aufgrund der Pandemiepräventionen nicht realisiert werden.


Gesamtschule Eiserfeld - Kreatives Schreiben

Gesamtschule Eiserfeld - Kreatives Schreiben

Bei den Projekt "Kreatives Schreiben" unter Leitung des Siegener Autors Crauss (Didaktische Leitung: Uschi Zingler) schärften die Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 bis 13 Jahren mit Schreib- und Denkspielen ihr Formuliertalent und lernten, in entspannter Atmosphäre ihren Gedanken zunächst freien Lauf zu lassen. Mit Hilfe von Einzeltexten wurden Plots entwickelt, die in einen Gemeinschaftstext mündeten. An einen von anderen Gruppenmitgliedern formulierten Erzählstrang konnte sinnvoll angeknüpft werden. Auch Übungen zum Automatischen Schreiben (Ecriture automatique) mit dem Ziel, freie Assoziationen unter Ausschaltung der Sinnkontrolle zuzulassen, wurden praktiziert. Aus der Gruppe heraus entstand während der Projektarbeit der Wunsch, Texte in Bezug auf andere Künste zu verfassen. Somit entstanden Geschichten als Reaktion auf im Kunstunterricht angefertigte Figuren. Eine Abschlusspräsentation, geplant zum offenen Schultag, konnte aufgrund der Corona-Präventionsmaßnahmen nicht durchgeführt werden. Vor dem Corona-Lockdown konnten jedoch von den Schülerinnen und Schülern entwickelte "Wort-Wolken" in eine Ausstellung zum Thema Wolken im Rathaus Netphen integriert werden.


Diesterwegschule - Schreibbewegung

Diesterwegschule - Projekt "Schreibbewegung"

Unter der Projektleitung des Siegener Autors Crauss (Didaktische Leitung: Eike Ellerhold) lernten Kinder der 3. und 4. Klasse der Diesterwegschule (Offene Ganztagsschule) mit Hilfe von Finde- und Sehspielen die kreative und produktive Wahrnehmung von Alltagsgegenständen, die mit imaginierten Eigenschaften zu beschreiben waren. Ziel des Projekts war es, Schülerinnen und Schüler zu kreativem Denken zu ermutigen, ihr Vorstellungsvermögen zu erweitern und Ideen in die Tat umzusetzen. Aus einer Pappschachtel wurde ein Schatz, aus einem Kofferradio ein Alien und aus einer einfachen Bewegung ein kleiner Tanz. Durch das Vorlesen von Geschichten oder das eigene Berichten von Erlebnissen entstand eine Ideenliste, die als Grundlage für das kontinuierliche Verfassen von Gemeinschaftstexten dienen sollte. Auch Schülerinnen und Schüler, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, konnten problemlos in die Gruppenarbeit integriert werden. Der raumbedingte Wechsel der Kinder der 4. Klasse in ein anderes Gebäude brachte Schwierigkeiten bei der kontinuierlichen Gemeinschaftsarbeit mit sich. Eine Präsentation der Projektergebnisse musste infolge der Corona-Beschränkungen leider ausfallen. Texte der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer fanden jedoch Eingang in einen Online-Schreibkurs des renommierten Hauses für Poesie in Berlin, wodurch eine überregionale Öffentlichkeit erzielt werden konnte.


Nordschule - Wir erfinden unsere eigenen Lieder

In der Nordschule (Offene Ganztagsschule) fand unter der künstlerischen Leitung des Musikers und Autors Bernd-Michael Genähr (Projektverantwortliche Schulleiterin: Kerstin Sándor) einmal wöchentlich das Projekt "Wir erfinden unsere eigenen Lieder" für Schülerinnen und Schüler von 8 bis 10 Jahren statt. Wie bei vielen Dingen stand am Anfang eine Idee, ausgelöst durch den Projekttitel und erste musikalische Improvisationen, basierend auf den Ideen und Wünschen der Kinder. Durch kreatives Ausprobieren entstanden erste eigene Texte. Die Themen (Reiten, Fußball, Jungs gegen Mädchen, Freundschaft, Tierwelt, Sternzeichen, Schule) wurden von den Kindern selbst bestimmt. Mit Hilfe des Projektleiters wurden Melodien komponiert. Der Gesang wurde sodann solistisch, in Duetten und als Chor einstudiert. Zu den Liedern wurden von den Kindern Bilder gemalt und Requisiten gebastelt. Die Vertonungen wurden szenisch dargestellt. Eine große Abschlussaufführung am Ende des Schuljahrs konnte wegen der Corona-Beschränkungen leider nicht stattfinden. Die ersten Lieder waren jedoch bereits vor den Weihnachtsferien vor Publikum erfolgreich aufgeführt worden. Anlässlich der Zeugnisvergabe war es dann noch möglich, dass Kinder der 4. Klasse sich mit einem eigenen Lied von ihrer Klassenlehrerin verabschieden konnten. Dieses wurde während der Corona-Zeit entwickelt, auf CD gebrannt und auch noch live aufgeführt.


Grundschule Auf dem Hubenfeld - Medienlabor

Unterstützt von dem Künstler und Komponisten Juri Jansen (Projektverantwortliche Schulleiterin: Katrin Stachelscheid) erwarb eine 18köpfige Gruppe von Schülerinnen und Schülern zwischen 8 und 10 Jahren der Grundschule Auf dem Hubenfeld künstlerische und technische Kompetenzen durch Nutzung des 2017 neu eingerichteten Medienlabors. In kleineren Untergruppen der Projektgruppe wurden autonom benannte Themen in Form von Videos oder Hörspielen bearbeitet. Besonderheiten waren neben einer Schulung des Hör- und Sehsinns der experimentelle Freiraum und das Erproben der Medientechnik unter Zulassung spielerischer Elemente. Ideen wurden aufgeschrieben, gemalt oder als Video- oder Tonskizze festgehalten.  Die ersten Schritte wurden mit Tonaufnahmen, Kamera und Mikrofonen gewagt. Die Ausarbeitung von Ideen und die Festlegung der folgenden Produktionsabläufe folgten. Es entstanden zwei Videos, "Die Flasche" und "Was ist hier los?", bei denen sich die Kinder mit Videotricktechnik beschäftigten und als Darsteller/innen, auch vor einem Greenscreen als farbbasiertem Hintergrund, agierten. Die geplante Präsentation in der Aula musste aufgrund der Corona-Pandemie leider ausfallen. Das Projekt endet abrupt im März. Alle Kinder erhielten jedoch eine Daten-DVD. Die Videos sind auf der Facebook-Seite "Ohrenreisen" zu finden.


Hammerhütter Schule - Fantastisch plastisch!

Das Kunstprojekt "Fantastisch plastisch!" konnte unter der Leitung des Siegener Künstlers Olaf neopan Schwanke (Didaktische Leitung: Sabine Dietrich) mit zunächst 15 Kindern der 3. und 4. Klasse durchgeführt werden. Sie lernten nach Anleitung viel über die verwendeten Materialien wie Pappmaché, Pastellkreiden oder Gips und Papier, aus denen niedliche Tierfiguren und Fantasiewesen, aber auch mitunter ca. 50 cm große Puppen entstanden. Plastisch-sensitive Erfahrungen konnten die Kinder auch mit Gips beim Maskenbauen und dem Fertigen vollplastischer Eulenfiguren machen, die daraus geschnitzt wurden. Die Kinder lernten, auch bei längerfristigen Projekten am Ball zu bleiben und die Geduld nicht zu verlieren. Zwischendurch-Themen wie Weihnachts-Klappkarten oder lineare Zeichnungen sorgten neben der Abwechslung nach den wochenlangen plastischen Themen auch für die Förderung feinmotorischer Fähigkeiten.
Das geplante Ziel, eine Kunstausstellung zum Schuljahresabschluss, wurde nicht erreicht. Einerseits musste das Projekt frühzeitig aufgrund der Pandemiepräventionen abgebrochen werden, andererseits entschieden sich die teilnehmenden Kinder schon frühzeitig, die feinen Figürchen, gebaute Burgen und Zeichnungen mit nach Hause zu nehmen, wenn sie fertig waren, sodass keine Abschlusspräsentation zustande gekommen wäre.


Gymnasium Am Löhrtor - Klanglabor

Gymnasium Am Löhrtor - Projekt "Klanglabor"

Beim Projekt "Klanglabor", durchgeführt von dem Künstler und Komponisten Juri Jansen am Gymnasium Am Löhrtor (Schulleiter: Dr. Reiner Berg) ging es darum, die Vielfalt der Klänge an der Schule zu erforschen und daraus eine Klanglandschaft zu entwerfen. Ziel war eine achtkanalige Raum-Klang-Komposition, die an der Schule präsentiert werden sollte. Ansatzpunkte waren die an der Schule gesprochenen Sprachen, die akustische Wahrnehmung der Schule und die musikalische Landschaft im Unterricht und bei den Schülerinnen und Schülern privat. Teams von 2 bis 4 Schüler/innen im Alter von 10 bis 14 Jahren nahmen Geräusche und Musik auf und führten Interviews, die am Rechner bearbeitet wurden. Aus den Ideen wurden Hörstücke produziert, die in eine akustische Landschaft eingeordnet wurden. Die Schule stellte hierfür den Musikraum mit Projektionsmöglichkeit zur Verfügung. Besondere Bestandteile der künstlerisch entwickelten Akustik-Elemente waren Geräusch-Collagen und Stimm-Improvisationen. Wegen der Covid 19-Pandemie brach die Projektarbeit am 10. März 2020 abrupt ab. Die für die Aula des Gymnasiums geplante öffentliche Aufführung mit acht Lautsprecherboxen und einer Video-Projektion konnte leider nicht mehr stattfinden. Um die entstandenen Ergebnisse festzuhalten, erhielten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer hierzu eine Daten-DVD.


Peter-Paul-Rubens-Gymnasium - Ein Bild von mir, ein Bild von dir

Bei dem Projekt "Ein Bild von mir, ein Bild von dir" unter der künstlerischen Leitung der Siegener Künstlerin und Designerin Barbara Weiß (Didaktische Leitung: Astrid Dusendann), an dem 12 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 teilnahmen, wurden Selbstportraits und Fotos angefertigt, auch Tierportraits gehörten dazu. Ganzkörper-Bewegungsskizzen und gegenseitiges Zeichnen wurden im weiteren Verlauf des Projekts erprobt. Mit der Verwendung verschiedener Materialien wie Buntstiften, Aquarellfarben und wasservermalbaren Bleistiften stieg auch die Bereitschaft, sich auf einen offenen, experimentellen Gestaltungsprozess einzulassen. Ein besonderes Highlight war ein Treffen mit dem bekannten Siegerländer Künstler Ulrich Langenbach, mit dem man über das Offensichtliche und das Rätselhafte in der Kunst ins Gespräch kam. Im Februar wurden Masken hergestellt durch das Übermalen blass ausgedruckter Portraits. Das gegenseitige Fotografieren mündete in ein fröhliches Miteinander. Dabei entstand auch ein Corona-Gruppenbild - ein Spaß, der das Ernste darstellte, was erst nur als Nachricht im Raum stand und kurz danach das fröhliche Miteinander in dieser Form beendete. Nach den Corona-bedingten sehr langen Osterferien konnte in Absprache mit den Kindern und deren Eltern jedoch eine digitale Fortführung des Projekts über eine WhatsApp-Gruppe und einen Videochat organisiert werden. In Echtzeit wurden die Gruppenmitglieder Zeugen, wie Bilder gezeichnet und gezeigt wurden, auch gab es viel Kommunikation über das Weiterarbeiten an den vorher besprochenen Arbeiten. Auch digitale Einzelkonsultationen richtete Barbara Weiß für die Mitwirkenden ein. Da Externe nach dem Wiederbeginn des Schulbetriebs nicht das Schulgebäude betreten durften, deponierte die Künstlerin auf dem Schulhof eine kleine Kiste mit Ton-Portionen, deren Verwendung innerhalb des Projekts vorher schon besprochen worden war. So konnte es kontaktlos weitergehen. Am Ende war die Gruppe nicht nur stolz darauf, dass sie es als einzige geschafft hatten, ein Kultur- und Schule-NRW-Projekt digital fortzusetzen, sondern auch zwei Schülerinnen, die im Rollstuhl sitzen, durch den Umzug in einen größeren Kunstraum in die Projektgruppe integrieren konnten. Ohne noch einmal die Schülerinnen und Schüler persönlich treffen zu können, durfte Barbara Weiß zum Ende des Schuljahres die entstandenen Bilder - alleine - in der Mensa aufhängen, sodass eine Abschlusspräsentation nicht nur digital, sondern auch noch analog zustande kam.


Bertha-von-Suttner-Gesamtschule - Dance and be free

Unter der künstlerischen Leitung von Britta Papp (Didaktische Leitung: Anja Siebert) erlernten Schülerinnen zwischen 12 und 14 Jahren in dem Workshop "Dance and be free" in der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule (Offene Ganztagsschule) die Tanzstile Hip Hop und Modern Dance mit ihren Eigenheiten und Variationsmöglichkeiten kennen. Die Teilnehmerinnen, die vielfach zunächst noch keinen Zugang zum Tanz hatten, lernten, Rhythmen in Bewegung umzusetzen und schließlich, sich mit dem Erlernten auf der Bühne zu präsentieren. Die Projektgruppe traf sich einmal wöchentlich im Spiegelraum des Schulturnhallenkomplexes. Der Projekteinstieg gelang über Hip Hop, es folgte der Übergang in den Modern Dance-Bereich. Die Schülerinnen erhielten einen Einblick, was es bedeutet, selbständig Choreographien zu kreieren. Beim "Bunten Abend" der Gesamtschule (Ende Januar 2020) konnten sie ihr zum Teil selbst entworfenes Stück auf einer Bühne präsentieren. Dies war ein großer Erfolg und sie wünschten sich mehr solcher Auftritte. Leider konnte der geplante Vorführungsabend in der Schule wegen des Corona-bedingten Projektabbruchs nicht mehr realisiert werden.

Aufgrund der Corona-bedingten Schulschließungen im März 2020 konnten die Projekte nicht wie geplant beendet werden. Die laufenden Projekte galten zum 23. April 2020 als durchgeführt, auch wenn vielfach die anvisierte Abschlusspräsentation entfallen musste.

Die Projekte Kultur und Schule NRW wurden ermöglicht vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, KulturSiegen sowie den Fördervereinen der beteiligten 11 Siegener Schulen.

Logo des Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
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