UNIVERSITÄTSSTADT SIEGEN

Verleihung des ersten Siegener Heimat-Preises

Bürgermeister Steffen Mues (l.), Dieter Tröps (7.v.l.) und Arne Fries (2.v.r.) freuten sich gemeinsam mit den Preisträgern. (Foto: Stadt Siegen)

Am Dienstag, 10. Dezember 2019, wurde der erste Siegener Heimat-Preis im Historischen Ratssaal vergeben.

Peter Schulte und Dieter Solms belegten den ersten Platz mit ihrer AG "Kultur, Natur und Heimatgeschichte erforschen und erleben - Schüler auf historischer Spurensuche" für Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Achenbach. Dafür erhielten sie 2.500 Euro Preisgeld.
Das Projekt soll junge Menschen, auch mit Migrationshintergrund, dafür sensibilisieren, sich für das Allgemeinwohl im sozialen, ökologischen oder kulturellen Bereich zu engagieren, und so den Schülerinnen und Schülern ein Stück Heimatgeschichte näher bringen. „Ein gelungenes Projekt, das hervorragend in unsere Zeit passt“, lobte Bürgermeister Steffen Mues.

Er überreichte gemeinsam mit dem Beigeordneten für Kultur, Arne Fries, die Preise. Im Anschluss an die Preisverleihung stellte Kreisheimatpfleger Dieter Tröps gemeinsam mit den Preisträgern den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern die Projekte vor.
Acht Bewerbungen waren für den ersten Siegener Heimat-Preis eingegangen. Diese bewertete eine zehnköpfige Jury. Sie setzte sich zusammen aus Vertretern der Ratsfraktionen, dem Stadtbaurat und Beigeordneten für Kultur sowie der Leiterin der Kulturabteilung, Astrid Schneider.
Zuvor hatte der Rat der Stadt Siegen am 19. Juni dieses Jahres die Auslobung des Siegener Heimat-Preises sowie die dazugehörigen Preiskriterien beschlossen: Prämiert werden sollten Projekte, Maßnahmen und Initiativen, in denen Menschen sich in besonderer Weise ehrenamtlich in und für Siegen - ihre Heimat - engagieren.
Die drei Erstplatzierten teilten sich ein Preisgeld von insgesamt 5.000 Euro. Mit dieser finanziellen Unterstützung möchten das Land NRW und die Stadt Siegen zugleich auch einen Ansporn für "Nachahmer" im kommenden Jahr schaffen.

Der zweite Platz mit 1.500 Euro ging an Bernhard Lohrum für seine umfangreiche, fast 250-seitige Chronik zu den Eisenwerken im Hüttental und deren Einfluss auf die Gemeinde Geisweid. Bemerkenswert machen die Chronik die von ihm gefundenen Zwangsarbeiterakten.

Der Arbeitskreis Dorferneuerung und Dorfgeschichte Langenholdinghausen um den langjährigen Geschäftsführer Ernst-Otto Ohrndorf belegte den dritten Platz mit 1.000 Euro Preisgeld. Prämiert wurden ihre vielfältigen "Maßnahmen und Aktivitäten zur Bewahrung und behutsamen Fortentwicklung des historisch gewachsenen und charakteristischen Ortsbildes des Siegener Stadtteils Langenholdinghausen".

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