UNIVERSITÄTSSTADT SIEGEN

13. Rubenspreis der Stadt Siegen an Niele Toroni verliehen

[05.07.2017] Den 13. Rubenspreis der Stadt Siegen nahm am Sonntag, 2. Juli 2017, der Schweizer Konzeptkünstler Niele Toroni entgegen. Bürgermeister Steffen Mues überreichte ihm die Auszeichnung im Rahmen einer Festsitzung des Rates der Stadt Siegen im Leonhard-Gläser-Saal der Siegerlandhalle.

Unter den etwa 350 Gästen waren neben den Mitgliedern des Rates der Stadt Siegen und des Verwaltungsvorstands die Jury-Mitglieder, Vertreterinnen und Vertreter der Universität Siegen, der heimischen Kultureinrichtungen und der regionalen Wirtschaft.

Auch viele Freunde und Weggefährten des Künstlers waren aus Frankreich, Italien, der Schweiz und Belgien angereist, um an der Veranstaltung teilzunehmen. Ebenfalls unter den Gästen war Siegens Ehrenbürgerin Barbara Lambrecht-Schadeberg, deren Engagement maßgeblich für die Entstehung des Museums für Gegenwartskunst und die international herausragende Sammlung der Rubenspreisträger in Siegen war.

Bürgermeister Steffen Mues ließ in seiner Rede die Entstehungsgeschichte des renommierten Kunstpreises Revue passieren, der erstmals im Jahr 1957 verliehen wurde. Zu dieser Zeit war Siegen eine der fünf am stärksten durch den Krieg zerstörten Städte Deutschlands.

Die Stadt stiftete den Rubenspreis damals anlässlich des in ihren Mauern stattfindenden Westfalentages – und setzte damit ein Zeichen, „das bis in die heutige Zeit ausstrahlt“, indem sie der Kultur eine wichtige Rolle im Leben der Stadt zuerkannte. „Kultur und Kunst bewahren uns vor Provinzialität und Engstirnigkeit, sie weiten unseren Blick und unseren Horizont, sie spielen eine entscheidende Rolle auch bei der Bildung und Stärkung eines regionalen Bewusstseins, einer regionalen Identität“, sagte Mues.

Nach der Übergabe des Preises trug sich Toroni in das Goldene Buch der Stadt Siegen ein; Beat Wismer, Generaldirektor des Museums Kunstpalast Düsseldorf und Mitglied der Jury zum 13. Rubenspreis, hielt die Laudatio.

Im Anschluss an die Veranstaltung fand die Eröffnung der Preisträger-Ausstellung im Museum für Gegenwartskunst statt. Diese ist dort noch bis Sonntag, 15. Oktober 2017, zu sehen. Markenzeichen des Künstlers, der in Paris lebt, sind seine in regelmäßigen Abständen aufgetragenen Pinselabdrücke des immer gleichen Modells (Nr. 50) auf verschiedenen Oberflächen.

Weitere Informationen zur Ausstellung "Niele Toroni" im Museum für Gegenwartskunst erhalten Sie gleich hier ...

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