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"Stadt ist, wenn geöffnet ist!"
Händler übergeben Unterschriften pro Sonntagsöffnung


Bürgermeister Steffen Mues (links) nimmt die Unterschriften entgegen (für eine vergrößerte Darstellung auf das Bild klicken.)Ein weihnachtliches Innenstadtbild übergaben am 19. Dezember 2011 Vertreter der Siegener Werbegemeinschaften an Bürgermeister Steffen Mues.

Bei genauerem Hinsehen entpuppte sich der Adventskalender als Protestnote. „Stadt ist, wenn geöffnet ist“ prangt ein Schild über der Szenerie, in der Schneemann, Weihnachtsmann und weitere Passanten Fahnen mit dem Schriftzug „Aufmachen!“ schwenken.

Versöhnlich, aber durchaus entschieden wollten Uwe Kraatz, GSS (Gesellschaft für Stadtmarketing Siegen)-Vorsitzender, Christan Weber, Vorsitzender der Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) sowie Heiner Köhne, Vorstandsmitglied der Werbegemeinschaft Geisweid den Bürgermeister mit ihrem Geschenk auf die Dringlichkeit der Sonntagsöffnungen hinweisen. Ob im nächsten Jahr an zwei Sonntagen pro Marktbezirk geöffnet werden darf, steht auf Antrag der UWG-Fraktion in der Ratssitzung am 21. Dezember 2011 erneut auf der Tagesordnung.

Die Händler ihrerseits hatten sich bereits am 2. Dezember 2011 mit einem Offenen Brief an die Stadtverordneten gewandt. Ihr Angebot lautet, die Siegener Regelung einem aktuellen Vorschlag der evangelischen und katholischen Landeskirche anzugleichen und für 2012 die Anzahl der Sonntagsöffnungen auf insgesamt maximal 4 pro Jahr festzusetzen. Der Offene Brief wurde nicht nur von den Vorsitzenden der Werbegemeinschaften Siegen-Mitte, Siegen-Weidenau, Siegen-Geisweid und Siegen-Niederschelden unterschrieben. Auch weitere 181 Gewerbetreibende aus dem Stadtgebiet schlossen sich dem Appell an. Die Unterschriftenliste wurde Bürgermeister Mues zusammen mit dem adventlichen Protest-Kalender überreicht. 

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Kontakt: Stadt Siegen • Medien- und Öffentlichkeitsarbeit 
Astrid Schneider  (Pressesprecherin) • Dr. Sabine Schutz



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