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Informationen der städtischen Bauaufsicht zur Gefährung durch Schneelasten


Für die kommenden Tage sagen die Wetterdienste weitere Schneefälle voraus, die in Regen übergehen. Diese Niederschläge können dazu führen, dass die für Baugenehmigungen berechneten Schneelastannahmen überschritten werden.

Im Bereich der Stadt Siegen sind bei jeder Baugenehmigung je nach Höhenlage der Gebäude Schneelasten zwischen 75 kg/qm bei 300 m Höhe ü. NN (über Normalnull ) und 100 kg/qm bei 400 m Höhe ü. NN (über Normalnull) zu Grunde gelegt worden.

Da die Schneehöhe selbst keinen unmittelbaren Rückschluss auf ihr Gewicht zulässt, muss die Schneelast gemessen werden.

100 cm Schneehöhe bei Pulverschnee wiegen nur etwa 60 kg; Pappschnee kann allerdings ein Vielfaches dieses Wertes, etwa 200 kg/qm erreichen.

Um eine ungefähre Gefährdungsabschätzung geben zu können, werden in der Stadt Siegen an zwei Meßpunkten, einmal in der Tallage und einmal am Giersberg, die Schneehöhen gemessen und gewogen.

Aktuell (5. Februar 2010) wurde in der Tallage ein Wert von 50 kg/qm festgestellt. Auf dem Giersberg beträgt der Wert 67 kg/qm.


Gegenüber der letzten Messung entspricht dies einem Rückgang von rund 10 Prozent, bedeutet aber noch keine endgültige "Entwarnung"!


Denn: Problematisch wird die Situation, wenn bei Tauwetter das Schmelzwasser nicht ablaufen kann und sich Wasser aufstaut. Es ist daher dringend anzuraten, dass Dachabläufe ebenso wie Gullies funktionsfähig gehalten werden.

Grundsätzlich sind Flachdächer oder flach geneigte Dächer in leichter Konstruktion, beispielsweise Holz, Trapezblech usw. sind in Ihrer Stabilität eher gefährdet als Steildächer.

Das Räumen von Schnee auf Flachdächern sollte nur von Fachpersonal und unter der Einhaltug der Sicherheitsbestimmungen vorgenommen werden.Hilfe bekommen Sie von Fachfirmen, wie Dachdecker, Zimmereien, Bauunternehmungen, die über entsprechendes Gerät verfügen.

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Kontakt: Stadt Siegen • Medien- und Öffentlichkeitsarbeit 
Astrid Schneider  (Pressesprecherin) • Dr. Sabine Schutz



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