Tagungen, Kongresse, Messen
Das Tagungs- und Kongesszentrum als Image- und Wirtschaftsfaktor

Kaum eine Branche ist so vielfältig und steht so im Fokus der Öffentlichkeit wie die Veranstaltungsindustrie. Sport und Unterhaltung, Wissenstransfer und Weiterbildung, aber auch Galas und Feste sind ohne Stadthallen, Kongresszentren, Arenen oder Special Event Locations undenkbar.
Politik, Wirtschaft, Gesellschaft finden hier den passenden Rahmen für ihre Veranstaltungen. Jeder kennt sie, jeder besucht sie, jeder braucht sie: vom politischen Spitzenkandidaten bis zur örtlichen Volkstanzgruppe.
Die jüngsten Statistiken und Untersuchungen sprechen eine klare Sprache. So generiert der Tagungs- und Veranstaltungsmarkt in Deutschland einen Gesamtumsatz von über 60 Milliarden Euro jährlich, davon in Veranstaltungsstätten rund die Hälfte. Diese 31 Milliarden Euro geben die Veranstalter, Besucher, Teilnehmer und Gäste für Übernachtungen, Gastronomie, Raummiete/Tagungstechnik und Rahmenprogramme aus. Davon wiederum profitieren der örtliche Einzelhandel, das Handwerk, Beherbergungsbetriebe, Verkehrs-/Taxiunternehmen, Restaurants und nicht zuletzt die Kommunen selbst durch Effekte der Umwegrentabiliät und Wertschöpfung. Dadurch sichert die Veranstaltungsindustrie unmittelbar 30.000 und mittelbar rund eine Millionen Arbeitsplätze.
Bekannte Fernsehsendungen, Rundfunkübertragungen von Konzerten oder Unterhaltungssendungen, verschiedene Deutsche Meisterschaften, Europa- und Weltmeisterschaften, große Parteitage und internationale Termine tragen mit dazu bei, dass die jeweilige Stadt bundesweit bekannt wird. Investoren prüfen sehr genau, welche infrastrukturellen Bedingungen ein Standort aufweist; und zwar nicht nur im Hinblick auf das Produkt und seine Entstehung, sondern auch und gerade mit Blick auf die zukünftigen Mitarbeiter. Jeder Unternehmer weiß, dass er nur dann gutes, fachlich geschultes Personal für einen Standort gewinnen kann, wenn auch das Angebot in der Stadt stimmt. Da nimmt neben Bildung und Konsum auch und gerade das breite Angebot aus Kultur, Erholung und Freizeit einen besonderen Stellenwert ein. Und dieses Angebot wird nicht zuletzt durch die Veranstaltungen in den Stadt-, Sport- und Multifunktionshallen bestimmt.
Jedes Jahr besuchen etwa 260.000 Menschen die Siegerlandhalle. Für die Stadt Siegen bedeutet das neben der Steigerung des Bekanntheitsgrades, viele Besucher, die die ansässige Wirtschaft fördern. Durch die Veranstaltungen in der Siegerlandhalle steigt der Kaufkraftzufluss in Siegen auf 10 bis 15 Millionen Euro jährlich. Der Veranstaltungsmarkt bleibt auch in Zukunft ein Wachstumsmarkt. Durch die umfangreiche Modernisierung und Erweiterung der Siegerlandhalle in 2007 festigt die Siegerlandhalle nicht nur ihre Position als größtes Veranstaltungszentrum in Südwestfalen, sondern sichert auch ihre Wettbewerbsfähigkeit im überregionalen Tagungs-, Unterhaltung- und Messemarkt und stärkt somit den Standort Siegen.

